Dresscodes wurden erfunden, um Anhaltspunkte über angemessene Garderobe zu geben. Dabei handelt es sich nicht um eine neumodische Erfindung, sondern um etwas, das bereits im Mittelalter existierte. Kleidervorschriften machten auf den ersten Blick die religiöse Zugehörigkeit und den sozialen Stand sichtbar. Karl der Große erließ Vorschriften, die regelten, wie viel Geld unterschiedliche Stände für Kleidung ausgeben durften. Bis ins 19. Jahrhundert war vielen Ständen in Europa untersagt, Luxusstoffe wie Seide oder Goldbrokat zu tragen. Dadurch wollten die Herrschenden die soziale Ordnung wahren. Regelungen wie der Smart Casual Dresscode, Black Tie und Co. kamen erst viel später.
Während frühe Kleiderordnungen sich auf gesamtheitliche Aspekte des Lebens erstreckten, verlagerte sich die Situation mit der Industrialisierung in formale Bahnen. Kleiderordnungen bestimmten fortan nicht mehr den Alltag, sondern vor allem die Berufswelt und offizielle sowie private Anlässe. Besonders beliebt und eine neue Hoch-Zeit erlebend, ist der Smart Casual Dresscode. Kurz zusammengefasst handelt es sich um einen modernen Look, der elegante und lässige Kleidungsstücke miteinander kombiniert. Es soll schick sein, aber auf keinen Fall steif wirken. Smart Casual ist einen Ticken weniger formell als Business Casual, aber eleganter als Casual. Letzteres wäre die reine Freizeitkleidung, wie man sie etwa beim Grillen im Garten mit guten Freunden trägt.
Sehr einfach lässt sich der Look nach der Halbe-Halbe-Methode stylen: Wenn Sie “unten rum” eher lässig unterwegs sein möchten, also gerne Chinos oder dunkle Jeans tragen, sollten Sie “oben rum” zu formelleren Kleidungsstücken greifen. Kombinieren Sie zu Chinos und dunkler Jeans zum Beispiel ein Hemd mit einem Blazer. Eine Krawatte ist in den meisten Fällen nicht notwendig. An warmen Tagen können Sie auch hochwertige T-Shirts zum Blazer tragen, oder auf ein Polohemd zurückgreifen. Zu einer sehr eleganten Anzughose können Sie für den perfekten Smart Casual Auftritt einen hochwertigen, dünnen Kaschmirpullover tragen.
In Sachen Schuhwerk obliegt Ihnen die Wahl zwischen Lederschuhen oder Sneaker. Sneaker zum Anzug? Ja, auch das ist im Rahmen des Smart Casual Dresscodes erlaubt. Wichtig allerdings: Die Schuhe müssen sauber sein. Dass selbiges auch für die Kleidung gilt, ist eine Selbstverständlichkeit. Löchrige Kleidung hat der moderne Gentleman einfach nicht im Kleiderschrank. Wie casual darf smart casual sein? Jogginghosen gehören jedenfalls auf die Couch oder ins Gym. Verzichten Sie außerdem auf allzu knallige Farben.
Sie sind unsicher, wie Sie Ihren Smart Casual Look am besten stylen könnten? Viele gute Vorbilder finden Sie im Fernsehen. Gute Beispiele sind zum Beispiel Talkshow-Moderatoren wie Markus Lanz. Aus dem Kino kennt man jene Szenen, in denen Daniel Craig als James Bond mal Poloshirt trägt, mal leichte Strickteile oder Chinos.
Sie benötigen noch die passenden Teile für Ihren fertigen Look? Besuchen Sie uns gerne in unserem Geschäft am Parkring. Als Ihr Herrenausstatter in Wien führen wir nicht nur Anzüge, sondern auch hochwertige Hemden, Hosen und Sakkos. Wir beraten Sie gerne, auf unsere jahrelange Erfahrung können Sie sich immer verlassen.
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