Von 23. Juli bis 23. August haben uns alljährlich die sogenannten “Hundstage” fest im Griff. Unter diesem Namen kennt man die heißeste Zeit des Jahres. Warum sie so heißen und was der moderne Gentleman tun kann, um diese Phase unbeschadet zu überstehen, verraten wir in diesem Beitrag rund um Hitzetipps für Männer.
Namensherkunft: Hundstage erklärt
Der Name “Hundstage” leitet sich vom Sternbild “Großer Hund” und dem “Hundsstern” Sirius ab. Das Sternbild ist 30 bis 31 Tage lang sichtbar. Meist ist es während dieser Zeit am heißesten. In der griechischen Mythologie erklärte man sich diesen Umstand mit der Verschmelzung des Sonnenlichts und dem “Feuer” von Sirius, in der arabischen Welt hielt man die häufigen Fata Morganas während dieser Zeit für den “herabtropfenden Speichel des Hundssterns”.
Zwar hat sich der Zeitraum, während dem das Sternbild zu sehen ist, wegen der Erdachsenneigung mittlerweile von Ende Juli auf Ende August verschoben, die Bezeichnung “Hundstage” für die heißeste Zeit des Jahres verwendet man aber immer noch in ganz Europa (“dog days”, “la cincule”, “la canìcola”). Egal, wie sie heißt und wann sie auftritt: große Hitze ist für die meisten Menschen anstrengend und unangenehm. Glücklicherweise gibt es einige Hitzetipps für Männer, die Abhilfe schaffen können.
Hitzetipps für Männer:
- Klimaanlagen: Es liegt auf der Hand: Wer konzentriert arbeiten möchte, tut das am besten in einem klimatisierten Umfeld. Wer in der glücklichen Lage ist, eine Klimaanlage verwenden zu können, hat da schon gewonnen. Allerdings sollten Sie darauf achten, diese nicht zu kalt einzustellen. Grundsätzlich empfiehlt medizinisch geschultes Personal, die Klimaanlage auf nicht weniger als 6 Grad unter der Außentemperatur einzustellen, um beim Verlassen des Raumes Kreislaufschwierigkeiten zu vermeiden. Man muss aber ganz ehrlich sagen: Wenn es draußen 40 Grad hat, reichen 6 Grad Kühlung wohl nicht. Am konzentriertesten lässt es sich nämlich bei 22 bis 25 Grad arbeiten.
- Anzug bei Hitze: Wählen Sie während der heißen Tage unbedingt atmungsaktive und leichte Stoffe. Naturfasern wie Leinen oder Schurwolle haben sich in dieser Hinsicht bewährt. Als Ihr Herrenausstatter des Vertrauens raten wir Ihnen zu aufgekrempelten Langarm-Hemden und langen Hosen, soweit erträglich. Herrscht klimatischer Ausnahmezustand, darf man aber auch Etikette und Stil lockern.
- Schweißflecken vermeiden: Profis haben jetzt nicht nur leistungsstarke Antitranspirants und Wechselhemden mit; auch Achselpads sind eine sinnvolle Investition.
- Viel trinken: Dieser Hitzetipp gilt für alle Menschen, egal ob im Business- oder Badeanzug. Schon wer sich während dieser Zeit wenig bewegt, kann einen Flüssigkeitsbedarf von 1,5 bis 3 Liter haben. Verzichten Sie auf kalte Getränke und meiden Sie Alkohol sowie Koffein.
- Leichtes Essen: Alles, was dem Körper Energie raubt, belastet jetzt zusätzlich und macht müde. Dazu gehört auch die Verdauung. Achten Sie auf leichte Kost mit viel wasserreichem Obst und Gemüse. Fettige und schwere Mahlzeiten rauben Ihrem Körper den letzten Leistungswillen.
- Sonnenschutz nicht vergessen: Vor allem die Nase, die Ohren und Handrücken werden oft beim Eincremen vergessen. Auch wenn Sie nur kurze Wege draußen zurücklegen oder mit dem Auto unterwegs sind, ist Sonnenschutz wichtig.
- Bedachtes Verhalten: Jetzt ist einfach nicht die Zeit für sportliche Höchstleistungen. Halten Sie sich nach Möglichkeit in Innenräumen oder im Schatten auf.
- Richtige Kühlung: Zwischendurch können Sie sich etwas Abkühlung verschaffen, in dem Sie Ihre Unterarme unter fließendes, kühles Wasser halten, lauwarm duschen oder kühlende Armbänder tragen