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	<title>Allgemein Archive &#8226; STURM Herrenausstatter Wien</title>
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	<description>Ihr Anzugsspezialist am Parkring</description>
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	<title>Allgemein Archive &#8226; STURM Herrenausstatter Wien</title>
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		<title>Fenstertage 2026: Ziele für den modernen Gentleman</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 11:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Fenstertage]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Gentleman Blog beschäftigt sich ja mit vielen Themen. Nicht nur mit Fragen rund um die äußere Erscheinungsform des Herren von Welt. Sondern auch mit der Frage, wohin dieser reist und wie er die Fenstertage 2026 optimal dafür nutzen kann. Schließlich muss man nicht bis zum großen Sommerurlaub warten, um ein paar erholsame Tage in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gentleman Blog beschäftigt sich ja mit vielen Themen. Nicht nur mit Fragen rund um die äußere Erscheinungsform des Herren von Welt. Sondern auch mit der Frage, wohin dieser reist und wie er die Fenstertage 2026 optimal dafür nutzen kann. Schließlich muss man nicht bis zum großen Sommerurlaub warten, um ein paar erholsame Tage in der Ferne zu verbringen.</p>
<p><!-- Button HTML --><br />
<a class="wp-custom-button" href="https://www.sturm-parkring.at/fenstertage/">📅 Fenstertage 2026 ansehen<br />
</a></p>
<p><!-- Button CSS (kann direkt darunter stehen oder im Customizer eingefügt werden) --></p>
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        display: inline-flex;<br />
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        background-color: #ef4444; /* Das Rot aus deinem Planer */<br />
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        font-family: 'Inter', sans-serif;<br />
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    }<br />
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<h3><strong>Über Ostern wegfahren</strong></h3>
<p>Ostern bietet sich mit dem Ostermontag für ein besonderes Investment an: Nehmen Sie sich neun Urlaubstage zwischen dem 28. März und dem 6. April. Damit können Sie 16 freie Tage generieren. Und die eignen sich perfekt für eine Reise in wärmere Gefilde. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Trip nach Dubai, nach Mexiko oder nach Thailand? In diesen Destinationen ist es jetzt bereits sehr warm und sonnig. Ideal also, um die Vitamin D-Speicher aufzufüllen, die während der grauen Wintertage hierzulande ohnehin viel zu leer sind. Etwa einen Monat später steht der österreichische Staatsfeiertag an. Weil der 1. Mai heuer ein Freitag ist, bietet er sich für ein verlängertes Wochenende an. Nicht weit weg, aber tolle Cityziele im Frühling, sind zum Beispiel Berlin, Istanbul oder London.</p>
<h3><strong>Feiertage im Mai und Juni</strong></h3>
<p>Am 14. Mai ist mit Christi Himmelfahrt bereits die nächste Option für ein verlängertes Wochenende in greifbarer Nähe. Mit einem Urlaubstag, am Fenstertag, können Sie vier Tage frei haben. Selbiges gilt für Fronleichnam am 4. Juni 2026. In dieser Zeit könnten Sie zum Beispiel einen Roadtrip nach Südtirol unternehmen oder ein paar Tage auf einer sonnigen griechischen Insel verbringen. Der Reigen an Fenstertagen setzt sich 2026 mit Pfingsten fort. Der Pfingstmontag als freier Tag fällt auf den 31. Mai. Vier Urlaubstage davor genommen, können Sie neun Tage frei haben. Verbinden Sie Pfingsten und Fronleichnam, entstehen 16 freie Tage, für die Sie nur acht Urlaubstage opfern müssen.</p>
<h3><strong>Herbsturlaub 2026</strong></h3>
<p>Den 15. August können wir in diesem Jahr nicht wirklich sinnvoll nutzen. Er fällt auf einen Sonntag. Erst am 26. Oktober gibt es dann wieder ein langes Wochenende dank der Fenstertage 2026. Es handelt sich um einen Montag. Wanderurlaub in Österreich wäre dann zum Beispiel eine gute Option für den modernen Gentleman. Darf es ein bisschen mehr sein? Dann können Sie für fünf Urlaubstage zwischen 24. Oktober und 2. November gleich zehn Tage lang wegfahren. Am Roten Meer herrschen jetzt noch sommerliche Temperaturen, und auch Mauritius lockt mit sonnigem Wetter. Ein letzter Fenstertag entsteht am Montag, dem 7. Dezember, denn Mariä Empfängnis (8. Dezember) fällt auf einen Dienstag. Skiopenings in Österreich oder ein Wellness-Wochenende stehen jetzt hoch im Kurs.</p>
<h3><strong>Der Gentleman unterwegs</strong></h3>
<p>Selbstverständlich verhält sich der moderne Gentleman auch auf Reisen einwandfrei. <a href="https://www.sturm-parkring.at/2023/der-gentleman-auf-reisen-andere-laender-andere-sitten/">Hier finden Sie unsere besten Tipps für den modernen Mann</a>. Die passende Garderobe, egal ob für unterwegs oder zuhause, finden Sie natürlich bei uns im Geschäft. Denn als Ihr Experte für Herrenmode sind wir die erste Adresse in allen Fragen rund um Anzüge, Sakkos und Accessoires. In unserem aktuellen Sale können Sie besonders tolle Stücke, nämlich auch solche, die sonst nicht in den Abverkauf gelangen, zu absoluten Sonderpreisen erstehen. Nur solange der Vorrat reicht!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Abschied statt Flucht: Wie man gekonnt auf Wiedersehen sagt</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2025/abschied-statt-flucht-wie-man-gekonnt-auf-wiedersehen-sagt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2025 11:12:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Etiquette]]></category>
		<category><![CDATA[Gentleman]]></category>
		<category><![CDATA[Verabschiedung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der moderne Gentleman kennt das Dilemma vielleicht: Er hat eine Einladung erhalten und angenommen. Er hat sich dem Anlass entsprechend gekleidet. Ist hingegangen. Doch einmal dort stellt sich schließlich die Frage, wann er wieder gehen sollte. Den richtigen Moment zu finden, ist wichtig. Denn wer sich zu früh verabschiedet, wirkt uninteressiert. Und wer zu lang [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der moderne Gentleman kennt das Dilemma vielleicht: Er hat eine Einladung erhalten und angenommen. Er hat sich dem Anlass entsprechend gekleidet. Ist hingegangen. Doch einmal dort stellt sich schließlich die Frage, wann er wieder gehen sollte.</p>
<p>Den richtigen Moment zu finden, ist wichtig. Denn wer sich zu früh verabschiedet, wirkt uninteressiert. Und wer zu lang bleibt, strapaziert die Nerven der Gastgeber. Ein idealer Gast geht so, dass man sich freut, ihn wiederzusehen. Und nicht so, dass man aufatmet. Doch woran erkennt man den Zeitpunkt zu gehen?</p>
<h3><strong>Gehen, bevor man muss</strong></h3>
<p>Wenn im Lokal schon die Stühle hochgeklappt werden und das Schild an der Tür auf &#8220;geschlossen&#8221; gedreht wird, sind Sie wahrscheinlich zu lange geblieben. Achten Sie daher auf Kleinigkeiten, die Sie auf den idealen Moment hinweisen. Ein guter Moment, wenn man sich verabschieden möchte, ist jener, wenn Gespräche immer oberflächlicher werden und sich Themen wiederholen. Wenn Gläser langsamer oder gar nicht gefüllt werden, die Gastgebenden gähnen oder andere Anzeichen von Müdigkeit zeigen, ist es ebenfalls Zeit zu gehen. Wandern Blicke häufiger aufs Handy oder fühlen Sie selbst sich müde, müssen Sie nicht mehr bleiben.</p>
<h3><strong>Pflichten erfüllen</strong></h3>
<p>Sie haben sich mit allen Menschen ausgetauscht, gratuliert, ein Geschenk übergeben, eine Rede gehalten, das Essen wurde serviert &#8211; kurz: Sie haben alle Pflichten in Zusammenhang mit der Einladung erfüllt? Dann achten Sie am besten auch auf die anderen Gäste. Seien Sie nicht unter den letzten, lauten Grüppchen, sondern unter den Elegantesten. Wenn andere stilsichere Menschen beginnen, sich zu verabschieden, sollten Sie sich ebenfalls auf den Weg machen.</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es vielleicht auch Einladungen, die sich etwas in die Länge ziehen und nicht in die Gänge kommen. Also solche Momente, an denen Sie lieber früher gehen möchten, als das vielleicht angemessen wäre. Da ein moderner Gentleman aber immer respektvoll bleibt und seine Wertschätzung zum Ausdruck bringt, gibt es ein paar Punkte, die &#8220;abgearbeitet&#8221; sein sollten, bevor Sie sich verabschieden:</p>
<ul>
<li>Sie müssen den Gastgeber oder die Gastgeberin begrüßt haben</li>
<li>Sie haben etwas gegessen/getrunken</li>
<li>Sie haben sich mit mindestens ein bis zwei Menschen unterhalten</li>
<li>Das offizielle Programm ist vorbei</li>
</ul>
<p>Sie sollten nicht gehen, wenn das Programm noch in Gange ist, sich gerade ein lebhaftes Gespräch entwickelt hat, Sie der Gastgeber noch nicht gesehen hat oder das Essen noch nicht vorbei ist.</p>
<h3><strong>Sich verabschieden: Wie es geht</strong></h3>
<p>Sie haben festgestellt, dass der passende Zeitpunkt gekommen ist, zu gehen? Nun kommt es darauf an, wie Sie sich verabschieden. Bedanken Sie sich beim Gastgeber für die Einladung, loben Sie einen besonderen Aspekt und wünschen Sie noch einen schönen Restabend. Während es ein Muss ist, sich vom Gastgeber zu verabschieden, verhält es sich mit den anderen Gästen anders. Je nachdem, wie groß die Gruppe ist, reicht es nämlich, wenn Sie zu jenen Menschen &#8220;Auf Wiedersehen&#8221; sagen, mit denen Sie besser bekannt sind oder längere Gespräche geführt haben.</p>
<p>Ebenfalls wichtig: Erfinden Sie keine Ausreden. Sie müssen nicht begründen, weshalb Sie aufbrechen. Lieber haben Sie ein schönes Zitat zum Abschied parat, etwa: &#8220;Ein echter Wiener geht mitunter&#8221; oder &#8220;Man muss gehen, wenn es am schönsten ist&#8221; (Theodor Fontane).</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Life Hacks für Weihnachten: Für alle Situationen gewappnet</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2024/life-hacks-fuer-weihnachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Dec 2024 17:49:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anzug]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Lifehacks]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Egal, ob die letzten Tage vor dem Fest besonders anspruchsvoll und fordernd oder eher besinnlich waren: Es kann immer passieren, dass man auf etwas vergisst. Oder plötzlich unangekündigt mehr Gäste vor der Tür stehen als geplant. Der moderne Gentleman behält jetzt die Nerven. Mit ein paar Life Hacks für Weihnachten kann nämlich eigentlich kaum etwas [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Egal, ob die letzten Tage vor dem Fest besonders anspruchsvoll und fordernd oder eher besinnlich waren: Es kann immer passieren, dass man auf etwas vergisst. Oder plötzlich unangekündigt mehr Gäste vor der Tür stehen als geplant. Der moderne Gentleman behält jetzt die Nerven. Mit ein paar Life Hacks für Weihnachten kann nämlich eigentlich kaum etwas schief gehen.</p>
<h3><strong>Geschenke verpacken</strong></h3>
<p>Es ist Heiligabend und kein Fitzelchen Geschenkpapier mehr im Haus? Nicht verzweifeln! Wie wäre es, Geschenke einfach in Zeitungspapier oder bunte Magazinseiten zu verpacken? Mit dem Hinweis auf &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; machen Sie damit sogar Zusatzpunkte. Hübsche Boxen, Stoffbeutel oder wiederverwendbare Geschenkstaschen stehen nach den Feiertagen als erstes auf der Shoppingliste. So etwas im Haus zu haben, ist immer eine gute Idee, spart Zeit, Nerven und Ressourcen. Greifen Sie zu neutralen Farben und Mustern, so sind sie auch für Geburtstage und andere Feierlichkeiten bestens gewappnet.</p>
<p>Sie haben Geschenkspapier daheim, es ist aber jedes Mal wieder ein Krampf, das halbwegs stilvoll ums Präsent zu bekommen? Nicht verzagen. Übung macht den Meister. Und auch wenn es nicht tip top klappt, sieht man wenigstens, dass Sie sich Mühe gegeben haben. Das Geschenk bekommt so eine persönliche Note. Einfacher wird das Einpacken übrigens, wenn Sie eine leere Klopapierrolle verwenden und diese der Länge nach aufschneiden. Schieben Sie diese Pappmanschette über die Geschenkspapierrolle und ziehen Sie das Papier durch den Schlitz. So verhindern Sie, dass sich das Geschenkspapier während des Abschneidens von selbst wieder aufrollt. Außerdem können Sie übrig gebliebenes Papier so wieder platzsparend verstauen.</p>
<h3><strong>Der Kampf mit der Lichterkette: Life Hacks für Weihnachten</strong></h3>
<p>Es sollen schon die geduldigsten Menschen über der Entwirrung der Lichterketten in Verzweiflung geraten sein. Nächstes Jahr gehören Sie nicht dazu, weil Sie Ihre Lichterketten um Kleiderbügel oder ein Stück Pappe gewickelt einlagern. Weil das allerdings Ihr Vergangenheits-Ich letztes Jahr nich gemacht hat, beginnt nun die Entwirrung. Beginnen Sie damit, die Lichterkette einzustecken. Denn wozu die Mühe machen, wenn sie am Ende kaputt ist? Leuchtet sie nicht, beginnt die Spurensuche. Bei vielen Lichterketten, zum Beispiel mit E10 Gewinde, lassen sich ganz einfach defekte Birnen austauschen. Vorausgesetzt, Sie finden den Übeltäter. Beginnen Sie damit, die einzelnen Birnchen optisch zu überprüfen. Oft verfärbt sich die Birne, wenn sie kaputt ist. Finden Sie keine, die sich von den anderen unterscheidet, schrauben Sie alle einzeln nach.</p>
<p>Wenn das auch nicht hilft, können Sie zu einem Phasenprüfer greifen. Schrauben Sie die erste und letzte Lampe heraus. Überprüfen Sie mit einem Phasenprüfer, auf welcher Seite er leuchtet. Auf der gehen Sie nun methodisch vor: Schrauben Sie alle paar Lämpchen eines heraus und überprüfen Sie erneut. Leuchtet der Phasenprüfer nicht, ist irgendwo dazwischen eine Lampe kaputt. Der nähern Sie sich jetzt an, indem Sie die Strecke zwischen den beiden Punkten halbieren und nochmals prüfen. Fahren Sie so lange mit diesem Schema fort, bis Sie das Lämpchen gefunden haben, das den Schaden verursacht. Haben Sie Glück und sind im Besitz einer Lichterkette mit Parallelschaltung, sehen Sie ohnehin, welche Lampe nicht leuchtet.</p>
<p>Ist diese Frage geklärt, geht es ans Eingemachte: die Entwirrung. Machen Sie sich einen Drink, drehen Sie gute Musik oder einen Podcast auf und gehen Sie systematisch vor. Betrachten Sie die Übung als meditativen und kontemplativen Moment. Suchen Sie ein Ende und arbeiten Sie sich von da weiter. Je lockerer Sie die gesamte Kette halten, desto besser. Ziehen Sie nicht zu stark, weil sich Knoten sonst fest ziehen. Investieren Sie in Timer und Zeitschaltuhren, um Strom zu sparen.</p>
<h3><strong>Die Sache mit dem Weihnachtsbaum</strong></h3>
<p>Der Christbaum ist besorgt und soll nun möglichst lang Freude bereiten. Das heißt, er soll vor allem nicht nadeln. Ein guter Life Hack für Weihnachten ist es daher, den Baum in einen Ständer mit Wasser zu stellen. Schließlich handelt es sich quasi um eine Art Schnittblume. Geben Sie ein paar Kupferstücke zum Wasser in den Ständer. Die Mineralien, die aus der Münze austreten, sollen angeblich dabei helfen, Pilze abzutöten und die Nadeln länger am Baum zu halten. Gelangt beim Aufstellen Baumharz an die Hände, wird man schnell merken, dass das ziemlich klebrig ist und sich mit Wasser und Seife nicht entfernen lässt. Die Lösung dafür ist Olivenöl. Einfach ein bisschen davon zwischen den Händen verreiben, dann anschließend mit Wasser und Seife abwaschen.</p>
<h3><strong>Life Hacks für Weihnachten: Essen</strong></h3>
<p>Kaum ein Fest steht in so starkem Zusammenhang mit gutem Essen wie Weihnachten. Doch was kann man tun, wenn das Essen zu scharf geworden ist? Je nachdem, worum es sich handelt, gibt es mehrere Methoden, die Schärfe etwas zu neutralisieren. Capsaicin, also die Substanz, die die Schärfe verursacht, ist fettlöslich. Sie können also durch Fett die Schärfe abrunden, zum Beispiel, indem Sie Butter, Milchprodukte (Joghurt, Milch, Käse), Öl oder Kokosmilch hinzufügen. Alternativ können Sie die Schärfe mit Süße (Honig, Zucker) ausgleichen. Stärkereiche Zutaten, zum Beispiel Reis oder Kartoffeln mildern die Schärfe ebenfalls. Sie können zum Beispiel auch rohe, geschälte Kartoffeln mitkochen und später entfernen; sie saugen einen Teil des Capsaicins auf. Gehen Sie auf jeden Fall schrittweise vor, um eine Verschlimmbesserung zu verhindern. Dieselben Life Hacks können übrigens auch versalzene Gerichte retten.</p>
<p>Ist der Festtagsbraten zu trocken geraten, setzen Sie auf Sauce. Eine gut gewürzte Bratensauce kann einiges retten. Oder Sie schneiden den Braten in dünne Scheiben. Legen Sie diese in eine Auflaufform, übergießen Sie sie mit warmem Fond, Brühe oder Sauce. Lassen Sie das Fleisch in der Flüssigkeit bei niedriger Temperatur im Ofen ziehen. &#8220;Feuchte&#8221; Beilagen wie Kartoffelpüree, Cremespinat oder Buttergemüse können in der Kombination ausgleichen.</p>
<h3><strong>Das Last Minute Fest<br />
</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Anzug für Weihnachten kaufen:</strong> Als Ihr Experte für Herrenmode in Wien haben wir sehr viele <a href="https://www.sturm-parkring.at/anzuege-fuer-herren/">Anzugmodelle</a>, elegante Accessoires, Hemden und Hosen in unserem Sortiment. Besuchen Sie uns montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 16 Uhr, am 23.12. haben wir ganz normal bis 18 Uhr offen. Am 24. Dezember können Sie von 10 bis 13 Uhr noch einkaufen.</li>
<li><strong>Christbaum besorgen:</strong> In Wien gibt es insgesamt 248 Verkaufsstellen für Christbäume. Fast alle von ihnen haben auch am 24. Dezember noch bis mittags geöffnet. Wer keine Abstriche in Sachen Wuchs und Höhe machen will, sollte aber frühzeitig dran sein.</li>
<li><strong>Zutaten fürs Festessen:</strong> Supermärkte haben am 24. Dezember in der Regel bis 13 Uhr geöffnet und am 25. sowie 26. Dezember geschlossen. Last Minute Alternativen sind Tankstellen. Gurkerl.at liefert am 23. Dezember bis 20 Uhr, Alfies auch am 24. Dezember bis mittags.</li>
<li><strong>Essen gehen am 24. Dezember in Wien:</strong> Einige Restaurants, zumeist jene von Hotels, haben auch an den Weihnachtsfeiertagen geöffnet. Rufen Sie am besten vorab an und fragen Sie nach, wenn Sie noch keine Reservierung vorgenommen haben und spontan vorbeischauen möchten. Ebenfalls geöffnet ist das Thell, ehemals Motto. Einige asiatische Restaurants haben ebenfalls geöffnet.</li>
<li><strong>Life Hack für Weihnachten hinsichtlich Geschenke: </strong>Verzichten Sie auf Verlegenheitsgeschenke oder Weitergeschenktes, das schon seit einiger Zeit im Keller auf genau diesen Augenblick wartet. Greifen Sie lieber zu Gutscheinen. Diese sind in der print-at-home-Variante sofort verfügbar. Eine Besonderheit sind <a href="https://shop.wunschgutschein.at/">Wunschgutscheine</a>. Diese können in über 100 Geschäften eingelöst werden.</li>
</ul>
<h3><strong>Ehrlichkeit</strong></h3>
<p>Und wenn gar kein Life Hack für Weihnachten die Situation mehr retten kann? Dann besinnt sich der moderne Gentleman auf eine seiner positivsten Eigenschaften: Ehrlichkeit. Besonders im Kreis der Familie oder unter Freunden ist es überhaupt kein Drama, wenn etwas schief geht. Doch auch im geschäftlichen Kontext ist es immer noch besser, sich aufrichtig zu entschuldigen und ein Missgeschick einzugestehen, als zu verzweifeln.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ganslessen: Kulinarisches Highlight im Herbst</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2024/ganslessen-kulinarisches-highlight-im-herbst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 17:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Martinigans]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Keine Frage, Ganslessen im Herbst ist eine der beliebtesten kulinarischen Traditionen in Österreich. Doch woher kommt das Brauchtum? Und was sollte der moderne Gentleman rund um die Martinigans wissen? Warum ist Ganslessen im Herbst Tradition? Kaum verfärben sich die Blätter, findet man auf den Speisekarten wieder zahlreiche Köstlichkeiten. Da sind zum einen Wildfleisch, Pilze und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sturm-parkring.at/2024/ganslessen-kulinarisches-highlight-im-herbst/">Ganslessen: Kulinarisches Highlight im Herbst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sturm-parkring.at">STURM Herrenausstatter Wien</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Frage, Ganslessen im Herbst ist eine der beliebtesten kulinarischen Traditionen in Österreich. Doch woher kommt das Brauchtum? Und was sollte der moderne Gentleman rund um die Martinigans wissen?</p>
<h3><strong>Warum ist Ganslessen im Herbst Tradition?</strong></h3>
<p>Kaum verfärben sich die Blätter, findet man auf den Speisekarten wieder zahlreiche Köstlichkeiten. Da sind zum einen Wildfleisch, Pilze und Maroni. Und zum anderen die beliebten Gansltage. Seinen Höhepunkt erlebt die &#8220;Martinigans&#8221; rund um den 11. November. Denn das ist der Namenstag des Heiligen Martin. Er ist der Schutzpatron der Gänse. Laut Legende soll der fromme Mann im 4. Jahrhundert aus dem Militärdienst ausgetreten sein, um sein Leben Gott zu widmen. Er führte ein Leben als bescheidener Einsiedler und Missionar. Dabei machte er seine Sache so gut, dass man ihn schon bald zum Bischof von Tours weihen wollte. Martin hatte keine Lust, sein Dasein als Einsiedler aufzugeben.</p>
<p>Martin versteckte sich daher in einem Gänsestall. Allerdings begannen die verräterischen Tiere zu schnattern. Sie verrieten seinen Standort. Martin wurde also zum Bischof wider Willen. Er machte seine Sache dennoch wahnsinnig gut. Im Mittelalter verbreitete sich dann der Brauch, anlässlich des Martinstags ein Festmahl aus Gans zuzubereiten. Dass man ausgerechnet im Herbst auf das eindrucksvolle Federvieh zurückgreift, hat auch saisonale Gründe. Denn ebenso wie ihr Verwandter, der Truthahn, den man in den USA zu Thanksgiving verspeist, benötigen die Tiere Zeit, um sich auf den Weiden ordentlich Speck anzufuttern.</p>
<h3><strong>Wo gibt es das beste Martinigansl in Wien?</strong></h3>
<p>Geschmack ist, wie wir wissen, individuell. Wo es das beste Martinigansl in Wien gibt, kann man daher gar nicht so leicht beantworten. Möchten Sie sicher gehen, eine saftige Gans serviert zu bekommen, sollten Sie ein Restaurant auswählen, das für seine Bio-Zutaten bekannt ist. Denn am besten schmecken Weidegänse, die draußen in der Natur leben und nach Herzenslust herumlaufen dürfen. Oft wird das traditionelle Martinigansl als Menü angeboten; häufig muss man zu diesem speziellen Anlass im Restaurant auch reservieren. Jetzt ist Hoch-Zeit für die Gans, vergessen Sie daher nicht, rechtzeitig ihren Tisch zu sichern.</p>
<h3><strong>Was trinkt man zur Martinigans?</strong></h3>
<p>Weil die Martinigans an sich von eher kräftigem Geschmack ist, passen zu ihr kräftige, vollmundige Weine am besten. Achten Sie darauf, dass der Wein genug Säure und Struktur hat. Sonst kommt er gegen die typischen Beilagen wie Rotkraut und Knödel nur schwer an. Wahrscheinlich würden Sie automatisch zu Rotwein greifen. Das ist kein Fehler. Wählen Sie zum Bespiel zum Ganslessen im Herbst einen österreichischen Klassiker: einen Blaufränkisch. Er ist würzig-fruchtig und hat eine ausgeprägte Säure. Oder Sie greifen zu einem Zweigelt. Als vielseitiger Rotwein ergänzt er die Gans mit fruchtigen Noten. Der Blauburgunder (Pinot Noir) ist ebenfalls eine gute Wahl.</p>
<p>Doch auch Weißwein-Fans können ihrer Martinigans die passende Begleitung zukommen lassen. Ein kräftiger Grüner Veltliner bietet pfeffrige Würze; das harmoniert wunderbar mit der Gans. Ein trockener Riesling hat oft eine gute Mineralität. Er setzt der eher schweren Gans Leichtigkeit entgegen. Die cremigen und nussigen Aromen eines gereiften Chardonnays passen ebenso. Als lokale Alternative bietet sich übrigens auch der Gemischte Satz an!</p>
<p>Gentlemen, die zu ihrer Martinigans keinen Alkohol trinken möchten, können roten oder weißen Traubensaft als Begleitung wählen. Auch frisch gepresster Apfelsaft oder Apfelsaft gespritzt eignen sich gut. Immer moderner wird die Teebegleitung. Schwarzer Tee mit Gewürzen, etwa einem Hauch Zimt oder Nelken, sowie Früchtetee auf Beerenbasis können den Geschmack der Martinigans unterstreichen.</p>
<h3><strong>Was zieht man zum Ganslessen an?</strong></h3>
<p>Oft ist das Ganslessen im Herbst eine Familientradition mit festlichem Charakter, für die man sich gerne ein bisschen in Schale wirft. Wählen Sie einen klassischen Herbstanzug. Wählen Sie einen eher dunklen Anzug, den Sie mit einer Krawatte und einem Einstecktuch in herbstlichen Farben kombinieren. Man denke zum Beispiel an Farben wie Burgunderrot oder Tannengrün.</p>
<h3><strong>Ganslessen im Herbst: zuhause kochen</strong></h3>
<p>Wenn Sie sich dazu entschließen, das herbstliche Ganslessen in die eigenen vier Wände zu verlegen, gibt es ein paar Dinge, die Sie wissen sollten. Einerseits steht und fällt das Essen mit der Qualität der Grundzutaten. Achten Sie beim Kauf der Gans darauf, dass diese aus der Region kommt, frisch ist und aus Weidehaltung stammt. Tiefgekühltes und importiertes Fleisch hat oft einen großen ökologischen Fußabdruck und schmeckt nicht so gut. Während jüngere Gänse zarteres Fleisch haben, schmecken ältere intensiver. Fragen Sie daher beim Kauf am Markt oder beim Bauern nach dem Alter des Tieres.</p>
<p>Das Fett sollte gleichmäßig unter der Haut verteilt sein. Weder zu dick noch zu dünn ergibt sie saftiges Fleisch und eine knusprige Haut. Achten Sie auch auf die Haut der Gans. Sie sollte von einheitlicher Farbe sein und frisch riechen. Säuerliche oder unangenehme Gerüche sind kein gutes Zeichen. Lassen Sie auch bei der Auswahl der Zutaten für die Beilagen Sorgfalt walten. Frisches Rotkraut und Erdäpfel für die Knödel komplettieren das kulinarische Meisterwerk.</p>
<h3><strong>Die besten Tipps fürs Ganslessen</strong></h3>
<p>Wenn Sie sich zum ersten Mal an die Zubereitung einer Martinigans wagen, sollten Sie zunächst ein Rezept auswählen, das mit eher weniger Zutaten und Schritten auskommt. An die Raffinessen kann man sich immer noch wagen, wenn die Basis sitzt. Egal, für welches Rezept Sie sich auch entscheiden, sollten Sie die Gans aus dem Kühlschrank nehmen und erst verarbeiten, wenn sie Raumtemperatur hat. Überschüssiges Fett schneiden Sie am besten ab. Würzen Sie die Gans innen und außen mit Salz und Pfeffer. Wer möchte, füllt die Gans mit Apfelstücken, Zwiebeln, Maroni und frischen Kräutern.</p>
<p>Grundsätzlich sollten Sie etwas Geduld mitbringen. Denn damit das Fleisch zart wird, sollte es bei maximal 120 bis 140 °C für vier bis fünf Stunden im Ofen bleiben. Damit die Haut knusprig wird, drehen Sie gegen Ende der Garzeit die Temperatur auf 200 °C hoch. Die Gans sollte eine Kerntemperatur von 80 °C erreichen. Hier lohnt sich die Investition in ein Fleischthermometer. Übergießen Sie die Haut hin und wieder mit Bratensaft. Vor dem Servieren sollten Sie die Gans 10 bis 15 Minuten ruhen lassen. Klassischerweise gehören Rotkraut, Semmel- oder Kartoffelknödel und Maroni zum Ganslessen im Herbst.</p>
<p>Für alle, die danach noch Platz haben, können Sie ein köstliches, herbstliches Dessert vorberieten. Apfel- oder Birnenstrudel mit Vanillesauce, Kastanienmousse oder -creme sowie Birnen in Rotwein mit Gewürzen sind herbstlich und köstlich. Zimteis mit warmen Zwetschgen oder Lebkuchen passen ebenfalls, um die Mahlzeit zu krönen.</p>
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		<title>Lederschuhe richtig pflegen: Tipps für den modernen Gentleman</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2023/lederschuhe-richtig-pflegen-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2023 10:12:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anzug]]></category>
		<category><![CDATA[Lederschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder stellt sich der moderne Gentleman die Frage, welcher Schuh zum Anzug am besten passt. Im Grunde stehen in dieser Hinsicht den Herren von heute weit mehr Optionen zur Verfügung als noch vor wenigen Jahren. Selbst Sneaker zum Anzug sind kein seltener Anblick mehr. Nach wie vor sind es aber oft die ledernen Klassiker, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder stellt sich der moderne Gentleman die Frage, welcher Schuh zum Anzug am besten passt. Im Grunde stehen in dieser Hinsicht den Herren von heute weit mehr Optionen zur Verfügung als noch vor wenigen Jahren. Selbst <a href="https://www.sturm-parkring.at/2021/sneakers-zum-anzug-ja-oder-nein/">Sneaker zum Anzug</a> sind kein seltener Anblick mehr. Nach wie vor sind es aber oft die ledernen Klassiker, zu denen der moderne Gentleman greift. Doch wie kann man Lederschuhe richtig pflegen, so dass man lange Freude an ihnen hat?</p>
<p><strong>Glatt- vs. Raulederschuhe</strong></p>
<p>In der Regel sind Schuhe aus Glattleder wasser- und schmutzresistenter als Rauhlederschuhe. Sie kommen oft sogar schon vom Hersteller mit einer Art Versiegelung. Dennoch sollte man seinem Schuhwerk etwa alle zwei Wochen etwas Aufmerksamkeit gönnen. Nur wenige Minuten sind ein Investment in jahrelang schön anzusehende Begleiter durchs Leben. Sollten die Schuhe stark nass oder schmutzig geworden sein, muss natürlich eine zusätzliche Runde eingelegt werden.</p>
<p><strong>Was man zur Schuhpflege braucht</strong></p>
<p>Natürlich ist das richtige Werkzeug eine der Grundvoraussetzungen für den Putzerfolg. Dazu zählen eine Schmutz- und eine Glanzbürste, ein sauberes Tuch für die Schuhcreme (oder eine Cremebürste), ein Poliertuch, Reinigungsschaum und Schwamm sowie Schuhcreme und Schuhwachs. Selbstverständlich sind im Fachhandel qualitativ hochwertige Sets mit allem, was man benötigt, erhältlich.</p>
<p><strong>Vor dem ersten Tragen</strong></p>
<p>Bevor man seine neuen Lederschuhe zum ersten Mal ausführt, sollte man diese sozusagen &#8220;grundimprägnieren&#8221;. Leder ist an sich sehr robust, aber eben ein Naturmaterial. Feuchtigkeit dringt durch Leder relativ leicht ein. Das macht nicht nur nasse Socken. Es hinterlässt auch unschöne Flecken und macht das Material porös. Glücklicherweise gibt es aber Imprägniermittel, die wie eine Schutzschicht fungieren. Im Fachhandel sind unterschiedliche Sprays bzw. Schuhcremes mit Wachsanteil erhältlich, jeweils abgestimmt auf die Art des Leders. Denn Wild-, Rauh-, Glatt-, Velours- und Nubukleder benötigen unterschiedliche Imprägniermittel.</p>
<p><strong>Regelmäßig Lederschuhe richtig pflegen</strong></p>
<p>Sind die Schuhe verschmutzt, muss man natürlich sofort tätig werden. Je nach Art der Verunreinigung und des Leders kann man Eingetrocknetes mit einer Schuhbürste entfernen. Sind die Lederschuhe sehr nass geworden, stopft man ihn mit Zeitungspapier aus und lässt ihn in einer warmen Umgebung trocknen. Nie mit einem Föhn nachhelfen und die Schuhe nicht direkt an einer Wärmequelle (Heizung) platzieren! Wenn die Schuhe trocken sind, kann man mit der Pflegeroutine fortfahren.</p>
<p>Dazu gehört, dass oberflächlicher Schmutz abgebürstet wird. Sind die Verunreinigungen stark, kommt ein Reinigungsschaum zum Einsatz. Anschließend trägt man das passende Pflegemittel auf. Achtung: Immer Hilfsmittel wählen, die zur Schuhfarbe und Art des Leders passen! Normalerweise lässt man das Pflegemittel 15 Minuten einwirken. Dann werden die Schuhe mit einer Glanzbürste oder einem weichen Tuch poliert. Gehen Sie mit kleinen, kreisenden Bewegungen vor. Zu guter Letzt kommt noch eine Schicht Imprägniermittel als Schutz auf die Schuhe.</p>
<p><strong>Lederschuhe im Regen: Galoschen</strong></p>
<p>Vor allem in der nasskalten Jahreszeit ist es praktisch, wenn man seine Lederschuhe unterwegs mit Galoschen schützt. Dabei handelt es sich um Überschuhe aus Kunststoff oder Gummi. Sie zieht man über die Lederschuhe, wenn man auf der Straße unterwegs ist. Ihr Grip verhindert, dass man ausrutscht. Außerdem dringt kein Wasser durch den Gummi. Ist man im Büro angelangt, werden die Galoschen einfach abgezogen.</p>
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		<title>Der Cord Anzug: Was man wissen sollte</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2022/der-cord-anzug-was-man-wissen-sollte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 13:46:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schürlsamt. Cord]]></category>
		<category><![CDATA[Stoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anzüge aus Cord – oder „Schnürlsamt“, wie man den Stoff hierzulande auch nennt, feierten ihre Hoch-Zeiten in den 1970ern. Im typischen Senf- oder Braunton oder gar in Orange oder Rot kam keine Cocktailparty ohne sie aus. In den letzten Jahren ist es etwas still um den Stoff geworden. Wahrscheinlich auch, weil Cord etwas pflegeintensiver ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Anzüge aus Cord – oder „Schnürlsamt“, wie man den Stoff hierzulande auch nennt, feierten ihre Hoch-Zeiten in den 1970ern. Im typischen Senf- oder Braunton oder gar in Orange oder Rot kam keine Cocktailparty ohne sie aus. In den letzten Jahren ist es etwas still um den Stoff geworden. Wahrscheinlich auch, weil Cord etwas pflegeintensiver ist als <a href="https://www.sturm-parkring.at/stoffe/">andere Anzugstoffe</a>.</p>
<h3>Was ist Cord eigentlich?</h3>
<p>Cord ist ein Stoff, der sich durch samtartige Längsrippen auszeichnet. Diese sind unterschiedlich breit und geben ihm sein typisches Erscheinungsbild. Wie Samt hat Cord eine Strichrichtung. Das heißt, dass sein Erscheinungsbild und die Art und Weise, wie er sich anfühlt, davon abhängt, in welche Richtung der Zuschnitt verläuft. Woher das Wort „Cord“ stammt, weiß man nicht. Seinen Ursprung hat das Gewebe, das meist aus 80 bis 90 Prozent Baumwolle und 10 bis 20 Prozent Polyester besteht, in Manchester.</p>
<p>Cord ist ein voluminöser Stoff, der weich ist und warm hält. Früher wurde er daher vor allem eingesetzt, um Zunftbekleidung für Handwerker herzustellen. Auch als Bezug für Möbel kennt man ihn. Das hat unter anderem damit zu tun, dass Cord als recht robust und widerstandsfähig gilt.</p>
<h3>Der Anzug aus Cord</h3>
<p>Vor allem im Herbst und Winter steigt die Nachfrage nach Anzügen aus Cord. Gentleman, die das Material ins Herz geschlossen haben, wissen um die Eigenheiten des Stoffes und können mit ihnen umgehen. So verliert Cord relativ schnell seine Form und kann vor allem rund um die Knie und das Gesäß nach einem Meeting-Marathon oder spätestens nach einem Tag im Büro ausgeleiert wirken. Jacketts aus Cordsamt zieht man während der Arbeit am Schreibtisch am besten aus, um abgewetzte Stellen an den Ellenbögen zu vermeiden. Aufgrund seiner Stoffdicke gilt Cord zudem nicht unbedingt als Figurschmeichler.</p>
<p>Als warme Alternative zu Cord können wir dem modernen Gentleman im Herbst und Winter zu Anzügen aus Schurwolle raten. Diese erfüllen nicht nur Ansprüche an die Eleganz, sondern behalten auch ihre Form und passen zu jedem Anlass. Mit ihnen kann man direkt aus dem Büro ins Theater oder zum Abendessen, ohne sich dazwischen umziehen zu müssen. In unserem Geschäft am Parkring haben wir uns auf Anzüge aus hochwertigen italienischen Stoffen konzentriert, führen aber zusätzlich Chinos und ausgewählte Hosen aus Cord. <a href="https://www.sturm-parkring.at/anzuege-fuer-herren/hose-anzug/" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://www.sturm-parkring.at/anzuege-fuer-herren/hose-anzug/&amp;source=gmail&amp;ust=1665553571952000&amp;usg=AOvVaw1vaVa-jldlapnlvKsz0bIU">Hier können Sie nachlesen, was Sie rund um die Hose zum Anzug wissen sollten.</a></p>
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		<title>Mit der Luxusuhr verreisen: Darauf sollten Sie achten</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2022/tipps-reisen-mit-luxusuhr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2022 08:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Armbanduhr]]></category>
		<category><![CDATA[Gentleman]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Uhren sind mehr als nur ein Gerät zur Messung der Zeit. Sie können Designstücke ebenso sein wie ein Fashion-Statement oder Luxusobjekte. Für Fans edler Uhren sind diese oft alles davon. Doch damit auch unterwegs den edlen Stücken nichts passiert, sollte man einige Dinge beachten*. Richtig verpacken Wer seine Uhr nicht am Handgelenk trägt, sondern im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Uhren sind mehr als nur ein Gerät zur Messung der Zeit. Sie können Designstücke ebenso sein wie ein Fashion-Statement oder Luxusobjekte. Für Fans edler Uhren sind diese oft alles davon. Doch damit auch unterwegs den edlen Stücken nichts passiert, sollte man einige Dinge beachten*.</p>
<h3>Richtig verpacken</h3>
<p>Wer seine Uhr nicht am Handgelenk trägt, sondern im Gepäck mit an den Zielort nehmen möchte, sollte diese auf jeden Fall in einem Etui mitnehmen. So verhindert man Kratzer und andere Beschädigungen. Da Koffer immer mal wieder verloren gehen, empfiehlt es sich, die Uhr im Handgepäck mitzunehmen – oder eben anzulegen.</p>
<h3>Dokumente nicht vergessen</h3>
<p>Grundsätzlich muss man für mitgenommene persönliche Waren keine besonderen Ausfuhrformalitäten beachten. Interessant wird es aber, wenn man aus einem Nicht-EU Land wieder zurück in die EU einreist. Dann kann es nämlich sein, dass der Zoll einen Nachweis darüber verlangt, dass die Uhr in der EU erworben wurde bzw. sich bereits vor der Reise im persönlichen Eigentum befand. Im Normalfall reicht dafür eine Kopie der Rechnung aus. Vor Abflug kann man sich am Flughafen aber auch eine Ausfuhrbestätigung ausstellen lassen.</p>
<p>Haben Sie Ihre Uhr tatsächlich im Nicht-EU-Ausland, fallen am Zoll Eingangsabgaben an. Zur Berechnung deren Höhe wird entweder der Kaufpreis der Uhr herangezogen oder ihr Wert geschätzt, etwa, wenn es sich um ein Geschenk handelte. Die Zollgebühren an sich sind nicht besonders hoch, sondern bewegen sich meist im Bereich von ein paar Euros. Dazu kommt allerdings die Einfuhrumsatzsteuer – und die liegt in Österreich bei 20 Prozent des Warenwerts. Wichtig: Deklarieren Sie die Uhren beim Grenzübertritt! Die abgabenfreie Einfuhr nach Österreich aus Drittstaaten ist für Waren bis zu einem Wert von insgesamt 300 Euro (bei Einreise auf dem Landweg) bzw. 430 Euro (bei Einreise via Flugzeug) möglich.</p>
<h3>Keine Plagiate kaufen</h3>
<p>Für einen modernen Gentleman ist es Ehrensache, keine Plagiate zu kaufen. Abgesehen von der Tatsache, dass das geübte Auge diese immer erkennt und sie zu eher peinlichen Situationen im täglichen Leben führen können, sind Plagiate am Zoll ebenfalls problematisch. Denn einerseits bekommt man für diese selten eine Rechnung über den tatsächlichen Kaufpreis. Zollbeamte, die die Uhr für echt halten, schätzen diese dann mit dem Wert einer echten Uhr – was zu hohen Gebühren führt. Oder sie erkennen das Plagiat, dann wird die Uhr eingezogen und vernichtet.</p>
<h3>Fragen</h3>
<p>Bei konkreten Fragen oder speziellen Anliegen kann Ihnen die zentrale Zollbehörde Auskunft geben:</p>
<p>Zollstelle Villach<br />
Ackerweg 19<br />
9500 Villach<br />
Telefon +43 (0) 50 233 740<br />
Fax +43 (0) 50 233-5964053<br />
E-Mail zollinfo@bmf.gv.at</p>
<p>*Keine rechtsverbindliche Auskunft</p>
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		<title>5 Herbstspezialitäten – und wo man diese am besten genießt</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2021/5-herbstspezialitaeten-kulinarik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2021 12:45:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kürbis]]></category>
		<category><![CDATA[Sturm]]></category>
		<category><![CDATA[Trüffel]]></category>
		<category><![CDATA[Wildbret]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schon in einem früheren Artikel festgestellt, hat der Herbst durchaus seine guten Seiten. So ist jetzt wieder jene Zeit im Jahr gekommen, in der Maroni, Sturm, Trüffel und Kürbis Hochsaison haben. Doch wo genießt man die herrlichen Herbstspezialitäten am besten? Wir verraten Ihnen, wohin Sie Ihre Geschäftstreffen im Herbst am besten verlegen und mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon in einem früheren Artikel festgestellt, hat der <a href="https://www.sturm-parkring.at/2021/herbst-in-wien/">Herbst durchaus seine guten Seiten</a>. So ist jetzt wieder jene Zeit im Jahr gekommen, in der Maroni, Sturm, Trüffel und Kürbis Hochsaison haben. Doch wo genießt man die herrlichen Herbstspezialitäten am besten? Wir verraten Ihnen, wohin Sie Ihre Geschäftstreffen im Herbst am besten verlegen und mit welchem Lokaltipp in Wien Sie Ihren Lieblingsmenschen jetzt beeindrucken können. Plus: Ein paar spannende Facts rund um die Herbstgenüsse – mit denen können Sie jedes Gespräch aufwerten.</p>
<h3>Maroni</h3>
<p>Obwohl die Edelkastanien vom Mittelalter bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Bergregionen Südeuropas das Hauptnahrungsmittel der Landbevölkerung war, geriet sie irgendwann in Vergessenheit. Einen neuen Boom erlebten die dunkelbraunen Nüsse erst in den 1980ern. Sie haben einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten, Stärke und Saccharose. Im Vergleich zu anderen Nüssen haben Maroni einen geringen Fettanteil und verfügen über einen hohen Anteil an essenziellen Aminosäuren. Man kann also durchaus sagen: Maroni sind gesund! Am besten schmecken diese natürlich an einem kalten Herbsttag, frisch vom Maronibrater. Rund 200 Maroni-Stände registriert die Stadt Wien jedes Jahr. Sie alle punkten mit hoher Qualität, da auch die Ware von Maronibratern regelmäßig kontrolliert wird. Viele behaupten, die noch traditionell über Kohle gerösteten Maroni vom Stand am Schwedenplatz seien die besten. Immerhin gibt es ihn schon seit 1978. Übrigens: normale Rosskastanien haben mit Maroni nichts zu tun und sind auch nicht zum Verzehr geeignet.</p>
<h3>Sturm</h3>
<p>Wir haben dem jungen Wein ja erst vor kurzem <a href="https://www.sturm-parkring.at/2021/sturm-alles-was-sie-zum-beliebten-getraenk-wissen-sollten/">hier einen ausführlichen Artikel gewidmet</a>. Kurz zusammengefasst: Sturm ist eigentlich vergorener Traubensaft, der zumindest 1 Prozent Alkohol enthalten muss, sonst darf er nicht Sturm heißen. Er prickelt, weil während der Gärung CO2 freigesetzt wird. Die trübe Farbe hat er von den Hefepartikeln, die durch das freiwerdende Kohlendioxid aufgewirbelt werden. Sturm trinkt man vor der Weintaufe – meist rund um den 11. November – mit der linken Hand und verwendet &#8220;Mahlzeit&#8221; als Trinkspruch. Nach der Weintaufe wechselt man auf die rechte Hand und den Trinkspruch &#8220;Prost&#8221;. In Wien gibt es rund 100 Heurige, die meisten von ihnen haben Sturm im Angebot. Dazu kommen eine Unmenge Lokale, die das süße Herbstgetränk ebenfalls anbieten. Weil Sturm umso weniger Kopfweh macht, je frischer er ist, ist es empfehlenswert, ihn direkt an der Quelle zu konsumieren. Ein Tipp ist die 10er Marie in Ottakring. Der angeblich &#8220;älteste Heurige Wiens&#8221; besticht mit Top-Qualität, stimmungsvollem Ambiente und hat zudem ein hervorragendes veganes Blunz&#8217;ngröstl auf der Speisekarte. <a href="http://www.10ermarie.at">www.10ermarie.at</a></p>
<h3>Wildbret</h3>
<p>Sicher kann man Wildfleisch – also etwa Reh, Hirsch und Wildschwein – das ganze Jahr über essen kann, haben die sogenannten &#8220;Wildwochen&#8221; im Herbst Tradition. Denn dann finden im ganzen Land große Jagen statt, meistens bis Mitte November. Das Fleisch ist dann besonders frisch und mit Rotkraut, Kroketten und Knödel serviert ein Klassiker der österreichischen Küche. Es lohnt sich, Rehbraten und Co. vorsichtig zu essen. Hin und wieder findet man noch das Schrot des Jägers als Dreingabe im Gericht. Im Restaurant Stilbruch in der Gumpendorfer Straße gibt&#8217;s die Klassiker neu interpretiert (<a href="http://www.stilbruch-wien.eatbu.com">www.stilbruch-wien.eatbu.com</a>), nichts falsch machen kann man bei einem Besuch im Vestibül im 1. Bezirk (<a href="http://www.vestibuel.at">www.vestibuel.at</a>) oder im Wiener Rathauskeller am Rathausplatz 1 (<a href="http://www.wiener-rathauskeller.at">www.wiener-rathauskeller.at</a>), wo es den ganzen Oktober über eine große Karte mit Wildspezialitäten gibt.</p>
<h3>Trüffel</h3>
<p>Der Edelpilz hat eigentlich das ganze Jahr über Saison. Doch die begehrten echten Weißen Trüffel, die Albatrüffel und die Perigordtrüffel erntet man im Herbst. Das heißt, jetzt sind die teuren Speisepilze frisch erhältlich. Sie schmecken hervorragend als Öl, zu Nudeln und selbst Toastkreationen mit Trüffel gibt es bereits. Mit Trüffel verhält es sich wie mit Korianer: die einen lieben ihn, die anderen meiden ihn wie der Teufel das Weihwasser. Wenn Sie zur ersten Gruppe gehören, sollten Sie die Cantinetta Antinori im ersten Bezirk (Jasormigottstraße, <a href="http://www.cantinetta-antinori.at">www.cantinetta-antinori.at</a>) oder die Küche Wien im Kempinski am Schottenring (<a href="http://www.kempinski.com">www.kempinski.com</a>) auf Ihrer Liste stehen. Damit Sie beim Trüffelessen mit Trüffelwissen glänzen können, verraten wir Ihnen noch einige Hardfacts rund um die Runzelknolle mit dem hohen Preis: Der teuerste unter ihnen ist der Tuber Magnatum Pico, er wird um ca. 4 Euro/Gramm gehandelt. Er kommt aus Südeuropa und wird wie ein Diamant gehandelt. Sein Preis ergibt sich aus seiner Seltenheit. 2014 bezahlte ein Trüffelliebhaber aus Hongkong 1 kg weißen Trüffel um 100.000 Euro. Herbsttrüffel/Burgundertrüffel gibt es schon ab 0,59 Euro/Gramm. Heute wird nicht mehr mit Trüffelschweinen nach ihnen gesucht, weil auch diese Gourmets sind und den Edelpilz gern selbst verspeisen. Hunde lassen sich die Luxusschwammerl leichter abnehmen und richten weniger Schaden bei der Suche an.</p>
<h3>Kürbis</h3>
<p>Rekorde liefert auch der Kürbis, obwohl er bei weitem nicht so teuer ist. So brachte vor wenigen Tagen ein Kürbis in Tulln rund 714 Kilo auf die Waage. Er gilt damit als schwerster Kürbis in Österreich. Es geht aber noch schwerer: 2020 wog der Siegerkürbis der Garten Tulln 735,7 Kilo. Kürbis ist gesund – meistens. Einige Zierkürbisarten sollte man nämlich nicht essen, sie sind giftig. Doch Hokkaido, Butternut, Patisson, Ölkürbis und Co. punkten als Speisekürbisse mit vielen wertvollen Inhaltstoffen, etwa Beta-Carotin, und mit vielen Ballaststoffen. Die orange Knolle, die eigentlich kein Gemüse, sondern ein Obst ist, ist ein klassischer Bestandteil der Herbst- und Winterküche, weil der Kürbis jetzt Saison hat. Sehr ausgefeilte Kreationen serviert die Familie Reitbauer im Steirereck (<a href="http://www.steirereck.at">www.steirereck.at</a>), etwa Pompoen Kürbis mit Physalis und Bitterorange.</p>
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		<title>Herbst in Wien – bunt statt grau</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2021/herbst-in-wien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2021 13:57:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Sommeranzug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl die Tage derzeit immer noch wunderschön sonnig und warm sind, liegt abends bereits eine typische Kühle in der Luft. Der Hebst ist nicht mehr weit. Langsam verfärben sich die Blätter, morgens liegt Nebel über den Wiesen und die Tage werden kürzer. Doch nur, weil sich der Sommer verabschiedet, heißt das nicht, dass jetzt automatisch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl die Tage derzeit immer noch wunderschön sonnig und warm sind, liegt abends bereits eine typische Kühle in der Luft. Der Hebst ist nicht mehr weit. Langsam verfärben sich die Blätter, morgens liegt Nebel über den Wiesen und die Tage werden kürzer. Doch nur, weil sich der Sommer verabschiedet, heißt das nicht, dass jetzt automatisch der Blues einziehen muss. Ganz im Gegenteil. Denn der Herbst in Wien ist bunt und hat durchaus seinen Reiz. Wir verraten Ihnen die schönsten Aspekte dieser Jahreszeit.</p>
<h4>Vitamin D tanken</h4>
<p>Im Sommer ist es oft zu heiß, um mittags draußen zu essen oder einen Kaffee zu trinken. Jetzt sind noch alle Gastgärten geöffnet und laden dazu ein, Sonne zu tanken. Und das ist wichtig, denn nur mit Hilfe der Sonne kann der Körper das wichtige Vitamin D bilden. Dabei handelt es sich eigentlich nicht um ein Vitamin, sondern um ein Hormon. Als solches ist es für das Immunsystem, die Muskeln, die Knochen und sogar für die Stimmung von großer Bedeutung.</p>
<h4>Sorglos kleiden</h4>
<p>Hand aufs Herz: es kann manchmal durchaus anstrengend sein, im Sommer makellos gekleidet zu bleiben, vor allem, wenn man keine Klimaanlage hat oder für Termine raus muss. Im Herbst ist die Luft mild und angenehm, Sorgen über Schweißflecken und Sonnenbrände muss man sich jetzt keine machen. Die angenehmen Temperaturen laden dazu ein, den <a href="https://www.sturm-parkring.at/2021/sakko-ungefuettert-halbgefuettert/">Sommeranzug</a> nochmals auszuführen, dicke<a href="https://www.sturm-parkring.at/anzuege-fuer-herren/der-mantel/"> Jacken und Mäntel</a> können noch daheimbleiben.</p>
<h4>Kunst, Kino und Kultur genießen</h4>
<p>Selbst wenn das Wetter schlechter wird, ist das kein Grund, Trübsal zu blasen. Denn der Herbst in Wien ist wie gemacht dafür, ins Kino zu gehen, eines der über 200 Theater der Stadt zu besuchen oder eines der vielen Museen zu entdecken. Ein besonderer Tipp findet sich derzeit am Karlsplatz. Denn dort ist ab 23. September 2021 die Ausstellung &#8220;Mid-Century Vienna 1950-1965&#8221; zu sehen. Über 100 Fotos laden dazu ein, die Stadt mit historischen Augen zu betrachten.</p>
<h4>Aktiv werden</h4>
<p>Laufen, Wandern, Mountainbiken, Radfahren: all das, wofür es während der Sommermonate teilweise zu heiß war, hat jetzt Hochsaison. Neben den vielen positiven Aspekten, die Bewegung an der frischen Luft für den Körper hat, wirkt sie sich auch förderlich auf die Psyche aus und hilft, Herbstdepressionen vorzubeugen. Herbst in Wien heißt außerdem: Stadtwanderwege, bunte Parks, Heurigenbesuche und Sturm trinken!</p>
<h4>… und relaxen</h4>
<p>Während man im Sommer oft das Gefühl hat, etwas zu verpassen, wenn man einfach mal zuhause bleibt, ist das im Herbst anders. Guten Gewissens mal einen Sonntag auf der Couch verbringen, dem Regen draußen lauschen, ein gutes Buch lesen oder ein ausgedehntes Bad nehmen: der Herbst in Wien kann auch drinnen seine schönen Seiten haben.</p>
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		<title>Gin Wissen für den modernen Gentleman zum World Gin Day</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2021/world-gin-day/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2021 19:19:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Drinks]]></category>
		<category><![CDATA[Gin]]></category>
		<category><![CDATA[Gin Tonic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2009 rückt jedes Jahr am zweiten Samstag im Juni Gin ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Denn dann wird der World Gin Day begangen. Dafür gibt es keine bestimmten Regeln, hauptsache im Cocktailglas landet Gin. Ob dieser nun als Gin Tonic oder im Rahmen eines Tastings seinen Weg ins Innerste des modernen Gentleman findet, ist unerheblich. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2009 rückt jedes Jahr am zweiten Samstag im Juni Gin ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Denn dann wird der World Gin Day begangen. Dafür gibt es keine bestimmten Regeln, hauptsache im Cocktailglas landet Gin. Ob dieser nun als Gin Tonic oder im Rahmen eines Tastings seinen Weg ins Innerste des modernen Gentleman findet, ist unerheblich. Während es zu diesem &#8220;Feiertag&#8221; eher wenig zu sagen gibt, gibt es doch Gin Wissen rund um die Spirituose, mit dem man im Gespräch punkten kann.</p>
<p><strong>Woher kommt der Name Gin?</strong></p>
<p>Der niederländische Wacholderschnaps Genever bzw. Jenever, dessen Name sich wiederum vom botanischen Begriff &#8220;Juniperus&#8221; für Wacholderbeere ableitet, gilt als Vorläufer des Gin. Er fand im 17. Jahrhundert während des Achtzigjährigen Krieges, auch Spanisch-Niederländischer Krieg genannt, über Wilhelm III. von Oranien-Nassau seinen Weg auf die Britische Insel. Dort wurde aus Genever dann Gin, es handelt sich also um eine Abkürzung.</p>
<p><strong>Wie stellt man Gin her?</strong></p>
<p>Eigentlich ist Gin ein infusionierter Wodka. Klingt seltsam, ist aber so. Gin kann man aus jedem Neutralalkohol herstellen. Meistens verwendet man als Grundlage Getreide oder Kartoffel. Auf Destillationsanlagen wird der dann nach der Mazeration, also dem Einlegen der sogenannten Botanicals, gebrannt. Pflicht im Gin ist natürlich die namensgebende Wacholderbeere, jede Brennerei hat aber ihr eigenes Rezept. Häufig finden auch Beeren, Rinden, Samen, Früchte, Fruchtschalen, Gewürze und Kräuter Eingang in die Destillierkolben.</p>
<p><strong>Wann darf sich ein Gin Gin nennen?</strong></p>
<p>Meistens bringt er zwar mehr Umdrehungen mit, aber ein Mindestalkoholgehalt von 37,5 Volumenprozent sind Pflicht, damit sich ein Gin in der Europäischen Union und in der Schweiz als solcher bezeichnen darf.</p>
<p><strong>Ist Gin ein Arme-Leute-Getränk?</strong></p>
<p>Nein, das war er mal. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts war zeitweise eine Kalorie aus Gin billiger als eine Kalorie aus Brot. In jedem fünften Londoner Haus wurde aufgrund von Weizenüberproduktion sehr billig gewordener Branntwein ausgeschenkt. Die Produktion von Wacholder-Schnaps war zudem relativ einfach und steuerfrei. Die Sterberate durch Alkohol war zeitweise höher als die Geburtenrate, 1733 konsumierte England insgesamt 47 Millionen Liter Gin &#8211; in einem Jahr. 1791 führte man durch den Gin Act Regularien zu Qualität und Herstellung ein. Die sogenannte &#8220;Gin Krise&#8221; war beendet, das Getränk fand seinen Weg in die Oberschicht.</p>
<p><strong>Was ist London Dry Gin? Was ist Sloe Gin?</strong></p>
<p>Die Bezeichnung &#8220;London (dry) Gin&#8221; sagt aus, dass der destillierte Gin ausschließlich aus Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs stammt und sein Aroma ausschließlich durch Destillation unter Zusetzung von Botanicals bekommen hat. Es dürfen nicht mehr als 0,1 g Zucker je Liter des Fertigerzeugnisses zugesetzt werden. Neben Wasser und Pflanzen darf also nichts rein in den echten London (dry) Gin. Sloe Gin hingegen ist Schlehenlikör und hat mit Gin eigentlich nichts zu tun.</p>
<p>Zum Schluss noch einige Funfacts zum Thema Gin, die sich in einem Gespräch gut machen. Wussten Sie, dass das Design der grünen <em>Tanqueray</em> Flasche den englischen Hydranten nachempfunden ist? <em>Old Tom Gin</em> ist eine leicht gesüßte Variante von Gin. Als bekanntester deutscher Gin gilt <em>Monkey 47</em> aus dem Schwarzwald. Alexander Stein kreierte ihn, die Zahl 47 steht für den Alkoholgehalt. Mit dem <em>Wien Gin</em> der &#8220;Wiener Kesselbrüder&#8221; hat die Hauptstadt ihren eigenen vielfach prämierten Gin.</p>
<p>Am häufigsten wird Gin übrigens mit Tonic getrunken. Auch das hat historische Hintergründe. Die britische Armee, die Anfang des 19. Jahrhunderts in Indien stationiert war, &#8220;erfand&#8221; zunächst Tonic. Die Soldaten mischten das bittere Chinin, das sie zur Malaria-Vorbeugung einnahmen, mit Zucker, Wasser und Limetten, um es genießbarer zu machen. Wer letztlich die ginvolle Idee hatte, den Alkohol dazuzumischen, bleibt im Unklaren. Fest steht, dass Tonic im Jahr 1858 vom britischen Kaufmann Erasmus Bond zum ersten Mal mit Kohlensäure angereichert verkauft wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Operetten für Einsteiger</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2018/operetten-fuer-einsteiger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 13:20:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fledermaus, Johann Strauß, 1874 Das Meisterstück des Walzerkönigs aus dem goldenen Zeitalter der Operette: In der irren Verwechslungskomödie betrügt der Rentner Gabriel von Eisenstein auf einem Maskenball seine verkleidete Gattin Rosalinde, ohne es zu bemerken, mit sich selbst. Über allem steht das Wiener Bekenntnislied: „Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.“ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><u>Die Fledermaus, Johann Strauß, 1874 </u></strong></p>
<p>Das Meisterstück des Walzerkönigs aus dem goldenen Zeitalter der Operette: In der irren Verwechslungskomödie betrügt der Rentner Gabriel von Eisenstein auf einem Maskenball seine verkleidete Gattin Rosalinde, ohne es zu bemerken, mit sich selbst. Über allem steht das Wiener Bekenntnislied: „<em>Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.</em>“</p>
<p><strong><u>Die lustige Witwe, Franz Lehàr, 1905 </u></strong></p>
<p>Der zweite große Publikumsreißer des Operettenrepertoires spielt mit dem verwirrten Standesdünkel der Kakanier: Die verwitwete Millionenerbin Hanna Glawari muss dem Grafen Danilo Danilowitsch vorflunkern, sie sei gar nicht steinreich. Erst da kann der verarmte Adelige beides nehmen – die Bürgerliche und ihr Geld. Unvergesslich sind Gassenhauer wie „<em>Da geh ich zu Maxim</em>“.</p>
<p><strong><u>Im Weißen Rößl, Ralph Benatzky, 1930 </u></strong></p>
<p>Gebürtig entstammt der Komponist dem Soziotop der Wiener Operette, feiert aber seine großen Erfolge auf dem Berliner Boulevard: Im Hotel „Weißes Rößl“ am malerischen Wolfgangsee herrscht Hochsaison – für Piefke-Touristen und Liebende. Gäste und Kellner kämpfen um die raren Zimmer und das Herz der schönen Wirtin. Zu Klassikern wie „<em>Im Salzkammergut, da kann ma gut lustig sein</em>“.</p>
<p><strong><u>Das Land des Lächelns, Franz Lehàr, 1923 </u></strong></p>
<p>Mit schmelzigen Schmachtfetzen á la „<em>Dein ist mein ganzes Herz</em>“ garniert Lehàr die süßsaure Geschichte von Lisa, die den chinesischen Prinzen Sou-Chong ehelicht. Die Wiener Grafentochter scheitert an der geschlossenen Gesellschaft im Reich der Mitte und will fliehen. Erst das sphinxhafte Lächeln des Gemahls bringt das Happy End.</p>
<p><strong><u>Die Csàrdàsfürstin, Emmerich Kàlmàn, 1915 </u></strong></p>
<p>Ungarisches Paprikafeuer: Komponist Kàlmàn vertont die Turbulenzen einer Budapester Adelsfamilie. Der junge Fürst pflegt eine nicht standesgemäße Verbindung mit der Chansonette Sylva Varescu. Der Vater hintertreibt diese Liebe und wird nach kuriosem Versteckspiel auch noch dafür belohnt.</p>
<p><strong><u>Der Vogelhändler, Carl Zeller, 1891 </u></strong></p>
<p>Komponist Zeller stand im Schatten der Großen des goldenen Zeitalters. Sein Erfolgsstück schafft er mit volkstümlichen Liedern wie „<em>Schenkt man sich Rosen in Tirol</em>“: Dazu muss Vogelhändler Adam um seine geliebte „Briefchristel“ schmachten. Bis er nach verzwickten Irrungen ihr Herz und obendrein den Posten des Menageriedirektors erobert.</p>
<p><strong><u>Der Zigeunerbaron, Johann Strauß, 1885 </u></strong></p>
<p>Was wäre die Wiener Operette ohne den zigeunerigen Einschlag? Im balkanischen Teil der Donaumonarchie schlägt das zweite Herz des Genres: Baron Sàndor und Schweinezüchter Zsupàn ringen um den Schatz im verfallenen Schloss von Temesvar. Dazu erklingen kulinarische Leckerbissen wie „<em>Borstenvieh und Schweinespeck</em>“.</p>
<p><strong><u>Eine Nacht in Venedig, Johann Strauß, 1883 </u></strong></p>
<p>Venezianischer Fürstenpomp mit greller Wiener Faschingskomik: Die Senatoren der Lagunenstadt narren den Herzog von Urbino. In einem Inferno der Verkleidungs- und Verwechslungsszenen wird der Don Juan in Schach gehalten und schließlich von ihren Gattinnen überlistet.</p>
<p><strong><u>Der Bettelstudent, Karl Millöcker, 1882 </u></strong></p>
<p>Millöcker, zweiter Grande im goldenen Wiener Metier, verbindet eine Liebesgeschichte mit Historie: Vordergründig erzählt das Stück von der gescheiterten Rache des Oberst Ollendorf an der Kom-tesse Laura Nowalska, die in einer Romanze endet. Das Intrigenspiel läuft vor dem Hintergrund polnischer Befreiungskriege ab.</p>
<p><strong><u>Gräfin Mariza, Emmerich Kàlmàn, 1924 </u></strong></p>
<p>Kàlmàn spinnt das Verwechslungsmotiv weiter, das viele Operetten dramaturgisch antreibt: Der verarmte Graf Tassilo dient unter dem Namen Török als Verwalter auf dem Gut der Gräfin Mariza. Erst als sich seine adelige Herkunft zufällig aufklärt, kann er seine Herrin standesgemäß heiraten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Opern für Einsteiger</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2018/opern-fuer-einsteiger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2018 11:30:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer in die Welt der Oper eintauchen möchte, sollte mit für den Einsteiger geeigneten Werken loslegen. Ansonsten sieht man sich womöglich enttäuscht und verliert die Lust an weiteren Stücken. So ist es nicht ratsam, als erstes Opernwerk Richard Wagners Tetralogie (Ring der Nibelungen, Vorspiel und drei Opern) zu wählen. Man beginnt in der Literatur auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in die Welt der Oper eintauchen möchte, sollte mit für den Einsteiger geeigneten Werken loslegen. Ansonsten sieht man sich womöglich enttäuscht und verliert die Lust an weiteren Stücken. So ist es nicht ratsam, als erstes Opernwerk Richard Wagners Tetralogie (Ring der Nibelungen, Vorspiel und drei Opern) zu wählen. Man beginnt in der Literatur auch nicht mit Goethes „Faust“ oder James Joyce „Ulysses“.</p>
<p>Hier finden Sie eine Liste an Stücken, die sich bestens eignen um in die traumhaft schöne Welt der Oper einzutauchen.</p>
<p><strong>Donizetti:</strong> <em>„Don Pasquale“; </em>“L´Elisire d´Amore” (Der Liebestrank); <em>“La fille du Regiment” </em></p>
<p><strong>Verdi:</strong> <em>“La Traviata”; “Il Trovatore”; “Rigoletto”; “Un ballo in Mascera” (Maskenball)</em></p>
<p><strong>Bizet:</strong> <em>“Carmen”</em></p>
<p><strong>Rossini:</strong> <em>“Il Barbiere de Seviglia” (Barbier von Sevilla); “Die diebische Elster”; “Semiramis”</em></p>
<p><strong>Strauss:</strong> <em>“Der Rosenkavalier”</em></p>
<p><strong>Offenbach:</strong> <em>„Les Contes d´Hoffmann“ (Hoffmanns Erzählungen)</em></p>
<p><strong>Gonoud:</strong> <em>„Faust/Margarethe“</em></p>
<p>Grundsätzlich ist zu empfehlen, dass man sich auf einen Opernbesuch vorbereitet. Anhand eines Opernführers sollte man sich Kenntnis über Handlung, Personen, Stimmlagen, Komponisten und die Originalsprache verschaffen.</p>
<p>Weiterhin ist zu empfehlen, Aufführungen zu besuchen, in denen die Oper in der jeweiligen Originalsprache gegeben wird. Wenn man die Handlung kennt braucht man nicht jedes gesungene Wort verstehen, auf das kommt es in der Oper nicht an (zudem versteht man in seiner eigenen Sprache in Opern auch nicht alles). Der musikalische, theatralische und szenische Ausdruck ist das Entscheidende.</p>
<p>Mit der Vorbereitung beginnt der Genuss, hinterher sollte der Genuss auch besprochen, kommuniziert werden; auch hierfür zahlt sich eine Vorbereitung aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Geschichte des Fechtens</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2018/die-geschichte-des-fechtens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 08:43:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fechten gehört neben Boxen und Ringen zu den ersten Wettbewerben in denen sich die Menschheit sportlich gemessen hat. Eine Art sportlichen Fechtens betrieb man schon in der Antike. Ursprünglich war das Fechten ein bewaffneter Kampf zweier Personen, bei dem Blankwaffen mit langer Klinge sowie Handschutz verwendet wurden. Diese wurden so geführt, dass Angriffe des Gegners [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fechten gehört neben Boxen und Ringen zu den ersten Wettbewerben in denen sich die Menschheit sportlich gemessen hat. Eine Art sportlichen Fechtens betrieb man schon in der Antike. Ursprünglich war das Fechten ein bewaffneter Kampf zweier Personen, bei dem Blankwaffen mit langer Klinge sowie Handschutz verwendet wurden. Diese wurden so geführt, dass Angriffe des Gegners abgefangen werden konnten. Mit der Entwicklung effizienter Handfeuerwaffen verloren Blankwaffen ab dem 17. Jahrhundert weitgehend ihre militärische Bedeutung. Das Schwert wurde nur noch gegen zivile Kontrahenten, in Duellen oder zur Selbstverteidigung gegen leicht gepanzerte Gegner verwendet.</p>
<p>Die europäische Duellkultur geht zurück auf das Spätmittelalter, als das Bürgertum seinen ersten Aufschwung erlebte. Da zu dieser Zeit sowohl das Tragen einer Waffe als Recht und Pflicht des Ehrenhandels <em>(Duell)</em>  und Privileg des freien (adeligen) Mannes waren, strebten die freien Bürger nach diesen Rechten, um sich gegenüber dem Adel zu emanzipieren. So entstanden die ersten Fechterbünde, wie z. B. die „Veitsfechter“ zu Prag, die ihre Bundeskonvente im Veitsdom in Prag feierten. Das Wort „Veiterfechter“ formte sich übrigens zum Begriff „Federfechter“ um, der in späterer Zeit als Hinweis auf die Leichtigkeit der modernen Fechtwaffen missverstanden wurde.</p>
<p>Gleichzeitig verloren im soldatischen Bereich wegen der Verbreitung und einfacheren Handhabung der Feuerwaffen viele militärische Fechtlehrer Sold und Brot und suchten sich neue Betätigungsfelder als Lehrer bürgerlicher Fechter, jedoch auch als Lohnfechter in Ehrenhändeln. Dabei zogen sie durch die Städte, klopften an die Portale gutbürgerlicher Häuser und Palais und fragten an, ob ein Fechtmeister gebraucht werde: „sie gingen fechten“, um sich ernähren zu können. Auch dieser Ausdruck wird heute noch verwendet, jedoch für direkte Haustürenbettelei. Auch gab es seit dem Mittelalter Versuche, sowohl von der Kirche als auch vom Gesetzgeber, Duelle zu verhindern oder unter Strafe zu stellen. Das Reichsstrafgesetzbuch von 1871 verbot jegliche Art von Zweikampf mit tödlichen Waffen. Trotzdem blieb der gesellschaftliche Zwang zum Ehrenhandel bis nach dem Ersten Weltkrieg weit verbreitet, allerdings wurden Duelle außerhalb der Studentenschaft und der Kavallerie (Säbel) seit dem späten 18. Jahrhundert meist mit Faustfeuerwaffen statt mit Blankwaffen ausgefochten.</p>
<p>Um 1570 prägte der Franzose Henri Saint Didier die meisten Fechtausdrücke, die auch heute noch verwendet werden.</p>
<p><strong>Die Waffengattungen</strong></p>
<p><strong>Den Florettgriff gibt es in drei verschiedene Arten:</strong></p>
<p>„<em>Pistolengriff</em>“ auch „belgischer“ oder „orthopädischer“ Griff (orthopädisch, handangepasst)</p>
<p>„französisch“ (ein leicht nach innen gebogener Stab)</p>
<p>„italienisch“ (ein gerader Stab mit Parier Stange, Quart- und Terzbügel)</p>
<p>Meist wird heutzutage mit einem belgischen, seltener mit einem französischen Griff gefochten. Der italienische Griff ist im heutigen Fechten fast nicht mehr zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Für den Griff eines Degens gibt es folgende zwei verschiedene Arten:</strong></p>
<p>„Pistolengriff“ auch „belgischer“ oder „orthopädischer“ Griff (orthopädisch, handangepasst)</p>
<p>„französisch“ (ein langer glatter Stab)</p>
<p><strong>Die Fechtstellung</strong></p>
<p>Die Fechtstellung ist Ausgangsposition für Bewegungen auf der Fechtbahn, Stellung der Füße, Lage des Körperschwerpunktes sowie Drehung der Schulter und des Beckens. Dabei stehen die Füße zueinander in rechtem Winkel, wobei sich die Fußspitzen in etwa unterhalb der Knie befinden sollten und der Abstand zwischen den Fersen 1,5-2 Fußlängen beträgt. Der Oberarm auf der Waffenseite ist leicht vom Körper abgewinkelt, während der Unterarm parallel zum Boden steht. Die Knie sind etwas gebeugt, im Florettfechten etwas tiefer als in den anderen Waffen. Den Abstand zum gegnerischen Fechter bezeichnet man als Mensur.</p>
<p><strong>Aktionen</strong></p>
<p><em>Beinaktionen</em></p>
<p><em>Ausfall</em> (Annäherung an den Gegner, durch Vorsetzen des vorderen Beines bei Streckung des hinteren Beines</p>
<p><em>Ballestra</em> (Sprung mit folgendem Ausfall)</p>
<p><em>Flèche</em> (französisch: „Pfeil“, „Geschoss“) – Sturzangriff, bei dem das hintere Bein mit Schwung nach vorne gebracht wird und der Angreifer auf den Gegner zu rennt/fliegt. (im Säbel nicht zugelassen)</p>
<p><em>Kreuzschritt vorwärts und rückwärts</em> (im Säbel nicht zugelassen)</p>
<p><em>Patinando</em> (Schritt vorwärts mit folgendem Ausfall)</p>
<p><em>Radoppio</em> (Ausfall mit darauffolgendem heranziehen des hinteren Beines zum erneuten Ausfall zur Verlängerung des Angriffs)</p>
<p><strong>Klingenaktionen</strong></p>
<p><em>Arretstoß</em> (Zwischenstoß in einen gegnerischen Angriff hinein)</p>
<p><em>Battuta</em> (Klingenschlag, wodurch diese aus ihrer bedrohenden Richtung entfernt werden oder die durch den Gegner dargebotene Blöße (freie Trefffläche) vergrößert werden soll oder auch eine Reflexbewegung des Gegners beabsichtigt wird)</p>
<p><em>Bindung</em> (Fixieren der gegnerischen Klinge durch die eigene)</p>
<p><em>Cavation</em> (kreisförmige Umgehung der gegnerischen Klinge)</p>
<p><em>Coupé</em> (plötzliches Zurückziehen der eigenen Klinge in die Vertikale und fallender Stoß in einer zum Gegner deutlich geringeren Mensur)</p>
<p><em>Filo </em>(Angriff entlang der gegnerischen Klinge, diese gleichzeitig bindend)</p>
<p><em>Finte</em> (Scheinangriff, um den Gegner zu einer übereilten falschen Parade zu bewegen)</p>
<p><em>Konterparade mit Konterriposte</em> (eine Riposte wird pariert, und es folgt wiederum ein Gegenstoß)</p>
<p><em>Ligade</em> (Streichfinte)</p>
<p><em>Parade mit Riposte</em> (Verteidigung mit unmittelbar folgendem Gegenstoß)</p>
<p><em>Sforza</em> (Schleuderfilo, katapultiert die Klinge aus der Hand des Gegners) (heutzutage nicht mehr gestattet)</p>
<p><em>Sperrstoß</em> (Angriffstoß bei gleichzeitiger Bindung der gegnerischen Klinge)</p>
<p><em>Transportbindung </em>(Bindung der gegnerischen Klinge, Transportbewegung in eine andere Position, um aus dieser effektiver stoßen zu können)</p>
<p><em>Bingo </em>(schnelle Bewegung in Richtung Trefferfläche des Gegners. Über dem Ziel wird vor der Berührung abrupt abgestoppt, wodurch die Klinge nachschwingt und sich biegt, sodass schwer zu erreichende Ziele (zum Beispiel das Handgelenk hinter der Glocke oder der Rücken) zu treffen sind.)</p>
<p><strong>Angriffsrecht</strong></p>
<p>Bei Florett und Säbel gilt das Angriffsrecht (Konvention). Das bedeutet, dass derjenige den Treffer zugezählt erhält, der den Angriff begonnen hat (Initiative). Bei Unterbrechung/Parade des Angriffs wechselt das Angriffsrecht. Im Degen gilt keine Konvention, es werden sogar Doppeltreffer (gegenseitige Treffer) gewertet.</p>
<p><strong>Die Regelverstöße und Bestrafungen</strong></p>
<p>Beim Fechten gibt es drei Sanktionsmaßnahmen, welche vom Obmann gegen einen Fechter mittels farbiger Signalkarten ausgesprochen werden kann, wenn dieser gegen eine Regel verstoßen hat.</p>
<p><em>Die Verwarnung:</em> Eine Verwarnung ist während des Gefechtes gültig. Eine Verwarnung wird vom Obmann durch Zeigen der Gelben Karte ausgesprochen.</p>
<p><em>Der Straftreffer:</em> Beim Straftreffer bekommt der Gegner einen Trefferpunkt. Ein Straftreffer wird vom Obmann durch Zeigen der Roten Karte ausgesprochen.</p>
<p><em>Die Disqualifikation:</em> Die Disqualifikation ist beim Fechten die höchste Bestrafung, da der schuldige Fechter aus dem Wettkampf und dem Turnier ausgeschlossen wird und eine Sperre von mindestens zwei Monaten in der laufenden oder darauffolgenden Saison erhält. Eine Disqualifikation wird vom Obmann durch Zeigen der Schwarzen Karte ausgesprochen.</p>
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		<title>Die Geburt des dreiteiligen Anzugs</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2018/die-geburt-des-dreiteiligen-anzugs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2018 14:57:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Anzug ist das Sinnbild für Stil, zeitlose Eleganz und ist ein wesentlicher Bestandteil der Männergarderobe. Doch die wenigsten kennen die Geschichte, die hinter dem wichtigsten Kleidungsstück der Herren steckt. Die Zeit des Prunks, der Übertreibungen und Extravaganzen nahmen ihren Höhepunkt im 17. Jahrhundert. Der europäische Adel war darauf bedacht seinen Reichtum zur Schau zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anzug ist das Sinnbild für Stil, zeitlose Eleganz und ist ein wesentlicher Bestandteil der Männergarderobe. Doch die wenigsten kennen die Geschichte, die hinter dem wichtigsten Kleidungsstück der Herren steckt.</p>
<p>Die Zeit des Prunks, der Übertreibungen und Extravaganzen nahmen ihren Höhepunkt im 17. Jahrhundert. Der europäische Adel war darauf bedacht seinen Reichtum zur Schau zu stellen – Farbenpracht, aufwändiges Brokat, Korsett und Pluderhosen prägten das Bild dieser Epoche.</p>
<p>Charles II, König von England war der erste der diesen „Dresscode“ durchbrach. Inspiriert von Louis XIV, beschloss er, dass sich sein Hofstaat nicht länger nach diesem Vorbild kleiden soll. Von nun an sollte der englische Adel eine Weste mit langen Ärmeln, Hemd, Krawatte samt Kniehose zu einem langen Mantel tragen – <em>der dreiteilige Anzug</em> war geboren.</p>
<p>Wie so oft in Modewelt der Herren passierte auch dieser Schritt eher evolutionär und nicht revolutionär. Nach heutigen Standards war dieser neue „Dresscode“ weiterhin sehr prunkvoll und farbenfroh.</p>
<p>Während der Französischen Revolution im 18.Jahrhundert wurde diese pompöse Kleidung des Adels verhasst und die bürgerliche Schicht propagierte Schlichtheit und gedeckte Farben, sowie eine natürlichere Kleidung, die den Körper nicht in eine Form zwängte.</p>
<p>Diese Bewegung war auch in England zu spüren, die ebenfalls begannen die französische Hofkultur abzulehnen und einen neuen Stil zu kreieren. Dieser war inspiriert von der Sportgarderobe, besonders der Reitermode der englischen Oberschicht. Man trug nun eine lange Hose, dazu eine ärmellose, kürzere Weste über einem weißen Hemd. Der Mantel wurde dabei in eine enganliegende V-Form geschnitten. Der berühmteste und frühste Vertreter des sogenannten „Dandys“ war Beau Brummell, der das Sportoutfit so im tragedesign abänderte, dass es salonfähig wurde.</p>
<p>Nach der französischen Revolution verbreitete sich die „neue“ Mode auch im dortigen Adel und schließlich im restlichen Europa. Als Gegenbewegung zu der einstigen Farbenpracht wurde Schwarz immer beliebter und stand für schlichte Eleganz.</p>
<p>Seit dieser Zeit hat sich viel getan, nur der Grundschnitt des Anzugs hat sich bis heute kaum verändert und das ist auch gut so!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Tour de France</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2018/die-tour-de-france/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2018 09:36:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenswertes zur Tour de France Im Jahre 1903 wurde die erste Tour de France ausgetragen. Die besten Radfahrer der Welt messen sich seitdem um die begehrteste Trophäe im Radsport. Das Rennen gilt neben der Fußballmeisterschaft und den Olympischen Spielen als beliebteste Sportveranstaltung. Wie alles begann Géo Lefèvre, ein französischer Journalist hatte 1903 erstmals die Idee [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wissenswertes zur Tour de France</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahre 1903 wurde die erste Tour de France ausgetragen. Die besten Radfahrer der Welt messen sich seitdem um die begehrteste Trophäe im Radsport. Das Rennen gilt neben der Fußballmeisterschaft und den Olympischen Spielen als beliebteste Sportveranstaltung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie alles begann</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Géo Lefèvre, ein französischer Journalist hatte 1903 erstmals die Idee dazu. Seiner Meinung nach forderten die Radrennen „Bordeaux – Paris“ und „Paris – Brest – Paris“ den Fahrern nicht genug ab und forderte längere Etappen um den Unterhaltungswert für das Publikum zu steigern. Zur damaligen Zeit galten die Etappen aufgrund ihrer Länge als unbezwingbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sportzeitung „L`Auto“ war der erste Veranstalter der Tour de France. Dem damaligen Chefredakteur Henri Desgrange, selbst ein leidenschaftlicher Radfahrer, kam die Idee seines Kollegen gerade recht, da er sich durch die Tour eine Auflagensteigerung seiner Zeitung versprach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Desgrange leitet bis 1940 die Tour de France selbst – auf ihn gehen das gelbe Trikot und die Bergwertungen zurück. Außerdem lässt er Fahrzeuge vor den Fahrern die Etappen abfahren um Geschenke an das Publikum zu verteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Tour de France umfasste 60 Fahrer, 2012 waren es in etwa drei Mal so viele. Die erste Tour bestand aus sechs Etappen und war 2500 Kilometer lang. Zwischen den einzelnen Etappen legten die Fahrer noch mehrere Ruhetage ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Preisgeld lockten damals 20.000 Franc dem Gewinner (3000Euro). Heute werden weitaus höhere Preisgelder ausgeschüttet – mehr als zwei Millionen Euro. Das Geld geht jedoch nicht direkt an den Sieger, sondern wird unterschiedlich, zwischen den verschiedenen Wertungen, ausgeschüttet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teams und Fahrer bekommen Preisgelder in den Kategorien Gesamtwertung, Sprintwertung, Etappenwertung, Bergwertung, Mannschaftswertung und Nachwuchswertung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Schnitt legen die Sportler bei der „Großen Schleife“ etwa 3.500 Kilometer auf ihren Rädern zurück.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Ziel</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Streckenführung, die um die 3.500 Kilometer lang ist, wird jedes Jahr neu festgelegt  und endet jedes Jahr nach gut drei Wochen des Leidens an der berühmten Champs – Élsysées.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berge verlangen den Teilnehmern der Tour de France bei weitem am meisten ab. Zum Teil müssen hier innerhalb einer Etappe mehr als 1500 Höhenmeter überwunden werden. 1910 sollten die Fahrer erstmals die Pyrenäen überqueren. Daraufhin beschimpften sie den Urheber dieser Idee, den Tourleiter Henri Desgrange, als Sadisten, fuhren aber trotzdem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Jahr später sollten auch die Alpen bezwungen werden. Zur damaligen Zeit waren die Straßen aber noch lange nicht so gut ausgebaut wie heute. Die Fahrer mussten also sehr holprige Wege in Kauf nehmen, um ans Ziel zu gelangen. Wer in den Bergetappen am besten fährt, bekommt seit 1975 das weiß-rote Trikot.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Mannschaften</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Erst seit 1962 wird die Tour de France von professionellen Firmenteams bestritten. Vorher traten in einigen Jahren Nationalmannschaften oder auch nur Einzelfahrer an. Jährlich laden die Organisatoren um die 20 Teams zur Tour de France ein. Die Leistung der Mannschaften wird über das Jahr beobachtet und die Teams, die sich besonders hervorheben, können mit einer Einladung rechnen. Dopingsünder aus dem Vorjahr werden in der Regel ausgeschlossen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Historische Skandale und tragische Vorfälle</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht immer standen Sportlichkeit und Fairness im Mittelpunkt des Rennens. Schon die zweite Tour de France 1904 bot handfeste Skandale. Manipulationen wie Nägel auf der Fahrbahn und Zugfahrten als Abkürzung sorgten für Unmut unter den Fahrern und in der Öffentlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst im Dezember 1904 konnte ein französisches Gericht Henri Cornet als Sieger der Tour ernennen, da vorher eine objektive Bewertung nicht möglich war. Für den Moment stand das Radrennen vor dem Aus. Schließlich entschieden sich die Urheber des Rennens aber doch, die Tour weiter zu veranstalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Infolge des Ersten Weltkriegs war das Starterfeld der Tour 1919 mit nur 67 Fahrern eher klein. Die Fahrer mussten teilweise zerstörte Gebiete durchfahren. Auch die Wetterbedingungen meinten es in diesem Jahr nicht gut mit den Sportlern. Ins Ziel kamen schließlich nur zehn der 67 Gestarteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Jahre hinweg kam es während der Tour de France zu einigen tragischen Vorfällen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1967 starb der Brite Tom Simpson an einem Hitzschlag. Im Nachhinein wurde in seinem Körper ein erhöhter Amphetaminwert festgestellt. Die erste Doping-Diskussion der Tour de France kam in Gang. 1995 musste die Tour ein weiteres Unfallopfer beklagen. Der Italiener Fabio Carsatelli starb an den Folgen eines Sturzes bei einer Bergabfahrt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Doping sorgt für Unmut</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Aufputschmittel werden schon seit Beginn der Tour de France genommen. Begann es noch recht harmlos mit Koffein und Alkohol, entwickelten sich die Mittel und Methoden ständig weiter. Amphetamine, Wachstumshormone, Eigenblut und Epo (Erythropoetin) sind heute keine Seltenheit mehr. Das löst nicht nur Unmut unter den Fans aus. Auch die ehrlichen Mitstreiter der Tour de France sehen ihren Sport verraten.</p>
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