STURM Herrenausstatter Wien

16 Jul 2018

Die Geschichte der Hosenträger

Die Geschichte der Hosenträger

Im Jahr 1736 wurden Hosenträger zum ersten Mal nachweislich erwähnt. Früher wurden die Hosenträger noch als praktisches Accessoire gesehen, durch das einem die Hose nicht von der Hüfte rutschte. Meistens wurden die Hosenträger verdeckt durch ein Sakko oder eine Weste getragen. Heutzutage jedoch zählen Hosenträger als Ausdruck modischer Stilsicherheit, mit denen Sie sich, als modebewusster Mann sehen lassen können.

Damit ist im Wesentlichen alles über den Hosenträger gesagt, nur gebührt ihm weitaus mehr Ehre als ein paar Zeilen und somit begeben wir uns auf eine kurze Reise in die Vergangenheit.

Benjamin Franklin gründete im Jahr 1736 die erste freiwillige Feuerwehr in Philadelphia und forderte die Feuerwehrmänner dazu auf rote Hosenträger zu tragen (als Teil der Uniform) und wie man sieht hat diese Tradition bis heute bestand.

Napoleon lies seine Hosenträger aus hochwertigen Stoffen anfertigen und trug seine Hosenträger mit einem Muster aus Bienen die auf seine korsische Herkunft verweisen sollten. Ein kleines Detail am Rande: Napoleon sorgte auch dafür, dass seine Soldaten ein Halstuch trugen (mit einer speziellen Bindung) – dies gilt als Vorläufer der Krawatte.

Im Sommer des Jahres 1871 war es dann soweit – das erste Patent wurde beantragt. Von keinem geringeren als Samuel Clemens, besser bekannt als Mark Twain. Das Patent hatte den klangvollen Namen „für verstellbare und abnehmbare Bänder für Kleidung“.

1894 wurde der Clipverschluss aus Metall erfunden. Dadurch war das Befestigen der Hosenträger an der Hose viel einfacher und flexibel. Knöpfe und Lederschlaufen waren nicht mehr nötig. Meistens hatten diese Clips einen Rand mit kleinen Zacken, wodurch der Bunde der Hose bei häufigem Tragen beschädigt wurde.

Eine unrühmliche Zeit der Hosenträger kam in den 1960er Jahren. Skinheads entdeckten ihre Vorliebe für Hosenträger. Diese wurden zu hellblauen Jeans getragen. Wie sich jedoch herausstellte war dies recht unpraktisch, da der Jeansstoff zu dick für die Clips war. Einer der bekanntesten „Hooligans“ war Malcolm McDowell als Alexander DeLarge im Film „Clockworth Orange“.

Die Blütezeit fanden die Hosenträger in den 1980er mit dem Einzug in die Wall Street. Wer dazugehören wollte musste damals Hosenträger tragen. Hochwertige Materialien wie Seide oder gewebter Baumwolle mit Rollzug waren ein absolutes Muss. Michael Douglas machte die Hosenträger in seiner Paraderolle als Gordon Gekko zu einem absoluten Must-have.

Bis heute bringt man eine Person mit Hosenträgern in Zusammenhang: Larry King. Sein Markenzeichen hatte zunächst nur einen praktischen Grund. Durch eine Herzoperation hatte King viel an Gewicht verloren und musste seine Hosen am richtigen Platz halten. Angeblich hat King bis an die 200 Hosenträger in seinem Schrank hängen.

Fotocredits: Stefan Joham

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Eine schwarze Schleife, Schuhe aus Lack- oder Kalbsleder sowie Hosenträger und/oder Kummerbund ergänzen den „Black Tie“ Look.

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