Der Regenschirm

Mit Schirm, Charme und Melone

Ob Mary Poppins oder “Singing in the Rain” – der Regenschirm steht im Mittelpunkt. So auch bei kaltnassem Wetter wie es im Oktober und November üblich ist. Doch  woher kommt der Regenschirm eigentlich?

Erste Erwähnungen des „tragbaren Schutzdaches“ gab es schon im Jahr 800. Auch im fortschrittlichen China war man seiner Zeit voraus und baute schon vor allen anderen Schirme – aus Bambus und Ölpapier. Nach Europa kam der Schirm viel später und wurde vorrangig als Sonnenschirm verwendet. Erst am Beginn des 17. Jahrhunderts wurden die Schirme wasserfest. Der zusammenfaltbare Schirm wurde erst 1928 von Hans Haupt aus Breslau erfunden. Seit den 1930er Jahren prägt auch die damalige Werbung noch das heutige Bild vom Gentleman: ein großer schlanker Herr im Anzug mit einem Regenschirm in der Armbeuge und Handschuhen in der Hand. Charlie Chaplin und Fred Astaire sind nur zwei Beispiele für den klassischen Gentleman mit Hut und Schirm. Besonders edel wirken Schirme mit einem gebogenen Griff, der im Notfall auch in die Armbeuge gehängt werden kann um beide Hände frei zu haben. Auch in etlichen James-Bond-Filmen war der Regenschirm schon eine Möglichkeit sich bei Verfolgungsjagden zu verstecken oder die Gegner regelrecht aufzuspießen. Auch Schusswaffen werden in Hollywood gerne in Regenschirmen versteckt.

Der klassische Regenschirm

Der klassische Regenschirm ist wasserabweisend, spannbar und bietet Platz für 1 bis 2 Leute. Er ist entweder manuell oder automatisch zu öffnen und hat meistens einen gebogenen Griff.
Der klassische Regenschirm bietet sich als Regenschutz für Anzüge und Outfits aller Art an, die man auch in der Stadt tragen würde. Der Business Anzug, die Sakko-Jeans-Kombination und auch etwas legere Kleidung sind treue Wegbegleiter.

Der Reiseschirm

Der Reiseschirm ist wasserabweisend, spannbar, bietet meist nur Platz für 1 Person und passt in Handtaschen und Aktentaschen. Der Griff ist meistens gerade und auch hier gibt es eine manuelle oder automatische Öffnung. Die Schirme sind meistens nicht sehr lange haltbar. Die berühmteste Marke ist Knirps, darum werden kleine Schirme im deutschen Sprachraum auch meistens so genannt.

Der Reiseschirm fällt in die Kategorie „Schnell verstauen und schnell wieder hervorholen“, also optimal für den Business Anzug, wenn eine Aktentasche mitgeführt wird, oder eher für den gediegenen Spaziergang im Wald, wo man seinen englischen Wollanzug herausholt.

Der Pförtner-Schirm

Ähnlich dem klassischen Regenschirm aber viel größer und mit Platz für bis zu 4 Personen. Auch hier ist der Griff meistens gebogen, damit er auch von einem komischen Winkel über eine andere Person gehalten werden kann. Diese Art der Schirme ist meistens von höherer Qualität und auch dementsprechend teurer, aber langlebiger.

Den Pförtner-Schirm trägt man entweder als Pförtner – und da hat man meistens schon die passende Uniform an – oder auf edlen Events wie einen Ball oder Opernbesuch, wo der eigene Smoking und die Begleitung im Abendkleid keinesfalls nass werden dürfen. Gut, dass der Schirm so viel Platz bietet!

Fun Facts

Jeder Rolls Royce Phantom kommt mit Teflon-überzogenen Regenschirmen, die in die Türen unter den Fenstern eingebaut sind und mit Knopfdruck rausfedern. Im amerikanischen Patentamt gibt es alleine vier Mitarbeiter, die sich mit neuen Patenten rund um Regenschirme beschäftigen. Der internationale „Tag des Regenschirms“ ist der 10. Februar.

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