Immer wieder machen Gerüchte über die Abschaffung von Bargeld die Runde. In Wahrheit ist es aber so, dass Europa demnächst neue Euro-Banknoten bekommt. Was der moderne Gentleman zu den neuen Geldscheinen wissen muss.
Kaum zu glauben, aber wahr: Die ersten Euro-Banknoten wurden vor fast 25 Jahren ausgegeben, 2013 folgte die zweite Serie. Nun soll die dritte folgen. Mit einem neuen Design möchte man erreichen, dass sich die Menschen in Europa mehr mit “ihrem” Geld identifizieren können. Durch ihre Gestaltung möchte man die Handhabung auch Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit erleichtern. Gestiegene Anforderungen an Sicherheit, Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit sind weitere Gründe, die eine regelmäßige Überarbeitung erforderlich machen.
Die Gestaltung der neuen Euro-Banknoten überließ man nicht dem Zufall. In einem mehrstufigen Prozess, während dem auch eine repräsentative Auswahl an Menschen, die in Europa lebt, befragt wurde, legte die Europäische Zentralbank (EZB) sieben Themen fest. In einer anschließenden Umfrage schränkte man die Motive auf zwei Themengebiete ein: “Europäische Kultur” sowie “Flüsse und Vögel”.
25 ausgewählte Designerinnen und Designer waren eingeladen, Entwürfe für die neuen Euro-Banknoten einzureichen. Der Design-Wettbewerb wurde im Juni 2026 abgeschlossen. Eine unabhängige Jury wählte zehn Vorschläge aus, zu denen sich die Öffentlichkeit vom 23. Juli bis 21. September 2026 äußern konnte. Voraussichtlich Ende 2026 wird die Europäische Zentralbank über das endgültige Design entscheiden. Bis die neuen Banknoten in Umlauf gebracht werden, wird es noch mehrere Jahre dauern. Interessierte können sich auf der Website der EZB ein Bild von den Vorschlägen machen.
Bleibt die EZB bei ihren Vorgaben, zieren künftig folgende Persönlichkeiten die neuen Geldscheine:
Der moderne Gentleman hat vielleicht noch nie genau hingeschaut oder sich Gedanken darüber gemacht, doch auf den aktuellen Euro-Scheinen sind keine realen Menschen oder Orte abgebildet. Alle Brücken und Tore sind fiktiv. Sie zeigen unterschiedliche Epochen der europäischen Architektur.
Egal, ob alte oder neue Scheine: Am wohlsten fühlen sich die Banknoten in einem eleganten Portemonnaie aus Leder oder in einem Geld Clip. Je flacher, desto besser. Ist die Geldbörse zu schwer, zum Beispiel durch Münzen, oder zu umfangreich, beult sie die Anzughose unschön aus und zieht beständig an den Hosentaschen. Als Ihr Herrenausstatter in Wien bieten wir übrigens einen besonderen Service an: Bringen Sie Ihre alten Euro-Banknoten einfach in unser Geschäft am Parkring und erhalten Sie dafür einen nagelneuen Anzug im entsprechenden Gegenwert! 😉
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