Gepflegte Hände: Die Visitenkarte des modernen Gentleman

Die Hände sind unsere genialsten Werkzeuge. Sie ermöglichen es uns, zu schreiben, Dinge zu öffnen, zu essen, zu gestikulieren – und vieles mehr. Außerdem verraten sie einiges über uns. Zum Beispiel, wie alt wir ungefähr sind. Und auch, welchen Stellenwert man sich selbst einräumt. Denn gepflegte Hände sind nicht nur schöner anzusehen, sie sind auch gesünder. Aber wie pflegt man Hände nun richtig?

So pflegt man Männerhände

Der Winter ist keine angenehme Zeit für die Hände. In Grippe- und Coronazeiten werden sie sehr häufig gewaschen und desinfiziert. Draußen stecken sie Großteils in Handschuhen. Und drinnen herrscht trockene Heizungsluft vor. Kein Wunder also, dass die Haut das nicht gern mitmacht. All das greift den natürlichen Säureschutzmantel der Haut an. Sie wird rissig und kann im schlimmsten Fall Eindringlinge wie Bakterien nicht mehr abhalten. Neben einem nicht sehr angenehmen Hautgefühl können schmerzhafte Entzündungen die Folge sein.

Wichtig ist es daher, die Hände nach dem Waschen einzucremen. Glücklicherweise ist das Angebot an Handcremen riesig. Sie sind in fast jeder erdenklichen Duftrichtung zu haben. Auch gänzlich neutrale, parfumfreie Handlotionen stehen zur Auswahl. Achten Sie auf jeden Fall darauf, eine Handcreme zu wählen, die schnell einzieht. Nichts ist unangenehmer, als noch Minuten nach dem Eincremen einen schmierigen Film auf der Haut zu spüren. Die Creme sollte dennoch rückfettende Eigenschaften besitzen. Jene mit Urea als Wirkstoff sind besonders effektiv. Der Bestandteil schützt die Haut vor dem Austrocknen und macht sie weich und geschmeidig. Seiner Eigenschaft, in hohem Maß Feuchtigkeit binden zu können, sei Dank.

Maniküre: Muss das sein?

Bei Maniküre denken viele Menschen zuerst an Nagellack und Frauen. Dabei gibt es keinen Grund, weshalb Männern die Hände-Wohlfühlbehandlung verwehrt bleiben sollte. Im Gegenteil, Befragungen zeigen, dass vielen Menschen bei der Partnerwahl gepflegte Hände besonders wichtig sind. Bei der Maniküre für Männer werden die Fingernägel gekürzt. Außerdem entfernt man überschüssige Nagelhaut und Schmutz. Verfärbungen werden ebenfalls entfernt. Anschließend trägt man pflegendes Öl für die Nagelhaut auf. In Wien sorgt übrigens der Salon “Nagel & Feile” für den perfekten Auftritt. Er richtet sich ausschließlich an Männer.

Wer sich nicht vom Profi behandeln lassen möchte, sondern lieber selbst zu Nagel & Feile greift, dem seien Homekits ans Herz gelegt. Sie kommen mit allem, was man für die Pflege daheim braucht. Und meistens auch mit detaillierten Anleitungen. Aber wie lang dürfen Männerfingernägel sein? Eine einfache Regel besagt: Wenn Sie mit den Fingern am Bildschirm Ihres Smartphones tippen, sollte kein Geräusch zu hören sein. Männerfingernägel werden auch dann als zu lang empfunden, wenn Sie Ihre Handflächen nach oben drehen und beim Blick auf ihre Fingerkuppen die Nägel vorragen sehen.

Paraffin: Die Power-Packung

Besonders beanspruchte Hände freuen sich über ein Paraffinbad. Dabei taucht man die Hand in warmes Wachs. Das umschließt die Haut wie ein Handschuh. Allerdings wie ein luftundurchlässiger. Die Haut beginnt zu schwitzen. Dadurch öffnen sich die Poren. Die Feuchtigkeit kann nirgendwo hin – und wird daher wieder von der Haut absorbiert. Das Ergebnis sind rundum verwöhnte, zarte Hände. Oft trägt man zusätzlich vorher nährende Cremes auf. Die ziehen während der Behandlung dann umso besser ein.

Einmal pro Woche lohnt sich eine Pflegepackung. Profi-Tipp: drehen Sie Baumwollhandschuhe auf links. Cremen Sie so die Innenseiten der Handschuhe dick mit einer reichhaltigen Creme ein. Stülpen Sie sich dann den eingecremten Handschuh über – so dass die becremte Seite innen ist. Lassen Sie die Packung mindestens 20 Minuten einwirken. Während dieser Zeit können Sie sich entspannen und beispielsweise einem Podcast lauschen. Danach nehmen Sie Creme-Überreste mit einem Taschentuch ab.

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