Wie verhält sich der moderne Gentleman im Museum?

Dass sich der moderne Gentleman unter anderem dadurch auszeichnet, vielfältige Interessen zu haben und offen für Neues zu sein, ist kein Geheimnis. Ins Theater oder in die Oper verschlägt es ihn häufiger. Etwas seltener steht der Museumsbesuch auf der To-Do-Liste. Zu Unrecht haftet dem Museum vielfach an, antiquiert, verstaubt oder gar langweilig zu sein. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Dank moderner Technik, sorgfältig kuratierten Ausstellungen und einer breiten Themenvielfalt wird jeder Gentleman das perfekte Museum für sich finden. Allein in Wien haben Interessierte die Wahl aus über 200 Museen.

Doch weshalb sollte der moderne Gentleman überhaupt ins Museum gehen? Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. So ist ein Besuch im Museum eine interessante und anspruchsvolle Art, Zeit zu verbringen. Ganz nebenbei erweitert der moderne Gentleman so sein Wissen und seine Allgemeinbildung. Damit brilliert er in weiterer Folge in der gepflegten Unterhaltung. Wer über fundiertes Allgemeinwissen verfügt, ist ein interessanter Gesprächspartner, erscheint kompetenter und vertrauensvoller. Wissen macht außerdem selbstbewusster und kann das Auftreten eines Menschen völlig verändern. Auch im Privatleben unterhält man sich lieber mit Personen, die etwas Relevantes zu sagen haben. Aber wie verhält sich nun der moderne Gentleman im Museum?

  1. Auswahl des Museums
    Wenn Sie nicht besonders häufig ins Museum gehen und damit eigentlich nur langweilige Schulausflüge verbinden, sollten Sie sich zunächst Gedanken darüber machen, was Sie wirklich interessiert. Sie möchten sich auf dem Gebiet der Kunst fortbilden? Dann wählen Sie lieber eine klassische Ausstellung zum Einstieg. Sind die Grundlagen geschaffen, können Sie sich später bis zur Moderne vorarbeiten. Kunst ist absolut nicht Ihr Thema? Dann könnten Sie zum Beispiel einen Besuch im Technischen Museum oder im Naturhistorischen Museum andenken. Ein besonderer Ausflugstipp ist übrigens die Schallaburg in Niederösterreich mit wechselnden und spannenden Themen. Starten Sie in der Breite, bevor Sie sich spezialisieren.
  2. Vorbereitung
    Werfen Sie einen Blick auf die Website des ausgewählten Museums. Vor allem in Post-Lockdown-Zeiten vermeiden Sie so, dass Sie unverhofft vor verschlossenen Türen stehen. Beachten Sie die aktuell geltenden Erfordernisse, beispielsweise eine etwaige verpflichtende Vorab-Ticketreservierung oder die Einhaltung eines bestimmten Zeitslots. Verschaffen Sie sich außerdem schonmal einen groben Überblick über das Thema der Ausstellung. Google ist dabei behilflich.
  3. Sicherheitsmaßnahmen
    Verhalten Sie sich so, wie es für einen modernen Gentleman angemessen ist: respektvoll. Halten Sie sich an die Corona-Auflagen, also an Abstandsregelungen und FFP2-Maskenpflicht. Desinfizieren Sie Ihre Hände. Viele Museen sind am besten mit einer Führung erlebbar. Nutzen Sie die Gelegenheit, Fachpersonal Fragen stellen zu können oder greifen Sie zumindest auf einen Audioguide zurück. Wer eine Ausstellung nur duch Schildchen-Lesen erleben möchte, wird sich schnell langweilen.
  4. Fotografieren, essen & Co.
    Beachten Sie die Regeln zum Thema Fotografieren. Und: selbst, wenn Fotografieren nicht verboten ist, sollten Sie nicht zum Paparazzi mutieren. Schließlich sind Sie meist nicht allein im Museum. Blitz immer ausschalten! Dass während eines Museumsbesuchs nicht gegessen wird, sollte selbstverständlich sein. Wenn Sie in Begleitung unterwegs sind und sich unterhalten möchten, tun Sie das nicht während einer Führung. Und immer in einer Lautstärke, die andere Museumsbesucher nicht stört. Wir sollten es nicht extra erwähnen müssen, aber sicherheitshalber: das Handy wird auf “stumm” oder in den Flugmodus geschaltet und bleibt in der Tasche.
  5. Nach dem Besuch
    Die Ausstellung hat Ihnen zugesagt? Für viele Museen gibt es Jahreskarten, die sich bereits ab dem zweiten Besuch rentieren. Ausstellungskataloge und Bücher zum Thema gibt es oft im Museumsshop. Wenn Sie weitere Einrichtungen zum Thema besuchen möchten, können Sie die Wissensvermittler vor Ort um ihre persönlichen Tipps bitten; diese freuen sich, Ihnen weiterhelfen zu können.

 

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