Eine Frage der Zeit

Damit ein Gentleman niemals zu spät kommt, braucht es natürlich technische Mittel: die tragbare Uhr. Dazu benötigte es unter anderem aber die Erfindung der Zugfeder, da die herkömmliche Pendeluhr auf Dauer zu schwer und unhandlich geworden wäre. Der erste tatsächlich tragbare Zeitmesser kam deshalb zum Glück bereits im 15. Jahrhundert in Form der Taschenuhr auf.

Diese wird in speziellen Fällen auch heute noch an einer Kette in einer Hosen- oder Jackentasche getragen. Damen trugen die Taschenuhren oftmals auch an einer Kette um den Hals oder an der Taille. Durch die weitere Miniaturisierung der Mechanik wurde der Weg für die tragbare Zeitmessung auf dem Handgelenk geebnet.

Die weltweit erste Armbanduhr will Abraham Louis Breguet 1810 für die neapolitanische Königin Caroline Murat gefertigt haben. Diese wurde mittels Goldfäden und Haarsträhnen am Handgelenk befestigt.

Zunehmend wurde die Armbanduhr im 20. Jahrhundert zu dem Schmuckstück, mit dem ein Mann seinem Auftritt eine persönliche Note verleihen konnte und gilt heute als unverzichtbares Modeaccessoire eines jeden Gentlemans.

Wertanlage und symbolträchtiger Begleiter

Aufgrund ihrer Langlebigkeit setzen hochwertige Uhren die Zeit, die sie messen, selbst außer Kraft. Sie sind deshalb ein langjähriger Begleiter und oft ein über Generationen weitervererbtes Erinnerungsstück. Eine Armbanduhr repräsentiert somit nicht nur ein Stück Zeitgeschichte, sondern ist oftmals Zeuge der ganz persönlichen Lebens- und Familienchronik ihres Trägers.

Ein Chronograph bietet aber nicht nur genügend Gesprächsstoff für abendfüllende Diskussionen, sondern gilt zugleich auch als beständiger und krisensicherer Vermögenswert. Schließlich sind hier preislich nach oben fast keine Grenzen gesetzt. Ein sechsstelliger Betrag für eine hochwertige Luxusuhr ist keine Seltenheit.

Eine Frage des Stils

Natürlich ist die Wahl der richtigen Uhr eine Stilfrage, doch ein hochwertiger Zeitmesser erweist sich dennoch meist als höchst anpassungsfähiger Weggefährte, mit dem man sowohl in legerer Alltagsmode als auch in nobler Nadelstreifoptik eine gute Figur macht.

Dabei sollte nicht nur auf die Größe des Zeitmessers – eine Frauenuhr sollte es nicht sein und ein zu großes Modell wäre unpraktisch – sondern auch auf die des Armbandes geachtet werden. Denn die Armbanduhr muss eng sitzen. 

Zu einem Anzug können sowohl Stahl- als auch Lederarmbänder getragen werden, wobei ein Stahlarmband in der Regel sportlicher wirkt. Grelle und bunte Farben sind tabu. Stattdessen sollten Armband und Gehäuse farblich zu den anderen Accessoires wie Gürtel, Schuhe und Hemdmanschetten passen. So wirkt die Uhr nicht als Fremdkörper, sondern als elegante Ergänzung.

Die Taschenuhr als Alternative

Die Taschenuhr stellt eine elegante Alternative zur Armbanduhr dar. Durch den Vormarsch der Armbanduhr und das seltener gewordene tragen einer Anzugsweste ist sie in den vergangenen Jahrzehnten zwar aus der Mode gekommen, doch gilt sie bisweilen immer noch als ein Zeichen von Stil und Noblesse und mitunter auch ein klein bisschen Exzentrik.

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