Herren in Österreich verbringen rund 1,5 Stunden pro Tag auf Social Media – im Durchschnitt. Jüngere Generationen verweilen auf Instagram, TikTok und Co. länger als Angehörige der früher Geborenen. Dabei kommt man nicht umhin, auch in den Sog von Trends zu geraten. Einer, der sich als gefährlich für die psychische und physische Gesundheit erwiesen hat, ist das sogenannte “Looksmaxxing”. Aber woher kommt es? Und warum führt der Trend dazu, dass sich junge Männer mit dem Hammer ins Gesicht schlagen? Wir machen uns auf eine Spurensuche.
Beim sogenannten “Looksmaxxing” geht es darum, das Äußere (Looks) zu optimieren (Maximizing). Das per se ist ja nichts Bedenkliches. Wir alle möchten so gut aussehen, wie möglich. Und dadurch einer Idealvorstellung von uns selbst entsprechen. Wie so oft macht die Dosis das Gift – in diesem Fall ist aber auch das Umfeld der sogenannten “Looksmaxxer” eher problematisch. Der Begriff stammt nämlich aus der Incel-Szene, also aus jenen Kreisen, in denen sich Männer, die sich selbst als “unfreiwillig zölibatär lebend” (involuntary celibate) bezeichnen. Sie geben im Grunde Frauen die Schuld für alles, was in ihrem Leben schiefläuft und glauben, diese wären ausschließlich oberflächlich und nur am Erfolg eines Mannes interessiert.
Getrieben von dieser falschen Vorstellung und fehlgeleiteten Motivation setzen Männer aus der Looksmaxxing Szene alles daran, einem vermeintlichen Idealbild eines Mannes so nahe wie möglich zu kommen. Sie lassen ihre Gesichter von eigens dafür kreierten KIs auf Attraktivität prüfen und bewerten. Verbesserungsvorschläge werden ungefragt gleich mitgeschickt. Von der Haarlinie bis zur Form der Zehen bleibt nichts im Verborgenen – bis auf die Bewertungskriterien, die von der KI verwendet werden. Kein Trend, der nicht auch seine eigenen Influencer hervorbringt: Mittlerweile sind Looksmaxxing-Influencer Vorbilder für viele junge Männer geworden.
In den Kreisen der Looksmaxxer gibt es die Unterteilung in “soft maxxing” und “hard maxxing”. Ersteres bezieht sich auf Dinge, die für den modernen Gentleman im Alltag eigentlich Routine sind: Körperpflege, regelmäßige Friseur-Besuche, hin und wieder eine Gesichtsbehandlung, Bewegung, Rasur, Duft und ausgewählte Kleidung. Im Grunde also das typische Gepflegtsein – ein Grundprinzip jedes modernen Gentleman und etwas, gegen das nichts einzuwenden ist.
Richtig gefährlich ist das sogenanne “hard maxxing”. Alltägliche Routinen sind dann nicht mehr genug. Für die vermeintlich perfekte Kieferstruktur geht’s mit dem Hammer ans Gesicht – sozusagen die Do-it-Yourself Variante plastischer Chirurgie. Dazu kommen die Einnahme von Steroiden und teilweise illegalen Substanzen. Und das alles, weil ihnen suggeriert wird, alles, was Frauen wollen, sei Attraktivität und Erfolg, wobei sie Letzteres als Folge von Ersterem sehen.
Nun sind Frauen glücklicherweise doch etwas komplexere Wesen, die in Umfragen und Frauengruppen nicht müde werden zu betonen, was sie sich von einem Partner wirklich wünschen: Zuverlässigkeit, Vertrauen, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Gelassenheit und Humor. Also schon an sich Eigenschaften, die Looksmaxxern per Definitionem fehlen. Damit wird auch klar, dass jene, die sich krampfhaft auf sich selbst und ihr Aussehen fokussieren, so oder so keine Traumpartner werden. Wenn die wichtigste Person sie sind und nicht SIE, hilft auch der plastische Chirurg nicht weiter.
Unser Tipp daher: Jeder Mensch ist schön, vorausgesetzt, der Charakter passt. Diese natürliche Attraktivität kann man gezielt mit ausgewählter Garderobe unterstreichen. Als Experten für Herrenmode in Wien sind wir die beste Anlaufstelle, um auch Ihnen zum perfekten Auftritt zu verhelfen. Egal, ob Sie einen neuen Anzug kaufen möchten oder auf der Suche nach passenden Accessoires wie Krawatten oder Hemden sind: Wir sind Ihnen mit Erfahrung und Geduld behilflich.
Herren in Österreich verbringen rund 1,5 Stunden pro Tag auf…
Es scheint, als würden wir ständig an uns arbeiten und…
Wenn der Frühling die Welt wieder mit Farbe überzieht, wird…