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	<title>Netiquette Archive &#8226; STURM Herrenausstatter Wien</title>
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		<title>Wie verhält sich der moderne Gentleman auf der Skipiste?</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2025/knigge-beim-skifahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 16:06:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Etiquette]]></category>
		<category><![CDATA[Après Ski]]></category>
		<category><![CDATA[Netiquette]]></category>
		<category><![CDATA[Skifahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Adolph Freiherr von Knigge im Jahr 1788 sein Werk &#8220;Über den Umgang mit Menschen&#8221; veröffentlichte, legte er erstmals Richtlinien für höfliche Verhaltensformen vor. Zwar steht sein Name heute im allgemeinen Sprachgebrauch für &#8220;Benimmregeln&#8221;, doch so hatte er sein Werk eigentlich nicht gemeint. Knigge wollte soziale Kompetenz, Respekt und Verständnis fördern. Er hat natürlich nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Adolph Freiherr von Knigge im Jahr 1788 sein Werk &#8220;Über den Umgang mit Menschen&#8221; veröffentlichte, legte er erstmals Richtlinien für höfliche Verhaltensformen vor. Zwar steht sein Name heute im allgemeinen Sprachgebrauch für &#8220;Benimmregeln&#8221;, doch so hatte er sein Werk eigentlich nicht gemeint. Knigge wollte soziale Kompetenz, Respekt und Verständnis fördern. Er hat natürlich nicht selbst darüber geschrieben, wie sich der moderne Gentleman auf der Skipiste verhält. Eine Art Knigge beim Skifahren kann man aber von guten Umgangsformen ableiten. Schließlich wahrt der moderne Gentleman immer Haltung; auch wenn es mal steil bergab geht.</p>
<h3><strong>&#8220;Skifahren ist das Leiwandste &#8230;&#8221;</strong></h3>
<p>Schon seit Wolfgang Ambros 1976 zum ersten Mal musikalisch am Freitag am Abend seine Ski aufs Auto montierte und sich nach Zell am See oder ins Stubaital begab, ist &#8220;Schifoahn&#8221; die inoffizielle Hymne der österreichischen Wintersportfans. Kein Wunder, schließlich transportiert der Evergreen wie kein anderes Lied die Lebensfreude und Freiheit, die Skifahrende, aber auch Snowboardende, mit &#8220;ihrem&#8221; Sport verbinden.</p>
<p>Auch wenn der Anteil jener, die sich mindestens einmal pro Winter auf die Bretter begeben, seit 2015 deutlich gesunken ist, geht laut Statista immer noch rund ein Fünftel der Bevölkerung häufig auf die Piste. Gemeinsam mit Wintersportfans aus dem Ausland entstanden so im letzten Winter 50 Millionen &#8220;Skier Days&#8221;. Bei so viel Zulauf ist es nur sinnvoll, sich Gedanken über Verhaltensweisen und den Knigge fürs Skifahren Gedanken zu machen. Schließlich war das Werk des berühmten Freiherrn genau dazu gedacht: Um das Miteinander respektvoller und leichter zu machen.</p>
<h3><strong>Der moderne Gentleman am Lift</strong></h3>
<p>Die erste Nervenprobe wartet oft schon beim Anstehen vor dem Lift. Wie in anderen Situationen auch ist Vordrängeln ein Tabu. Achten Sie beim Nach-vor-Gleiten darauf, mit ihren Skistöcken nicht zu weit auszuholen und nehmen Sie möglichst wenig Platz ein. Halten Sie Abstand zu den Menschen vor Ihnen. Bremsen Sie vor einer Schlange rechtzeitig ab! Achten Sie besonders auf die Menschen, die unsicher auf ihrem Equipment wirken, sowie auf Kinder und Familien. Wenn nötig, helfen Sie anderen Menschen beim Einsteigen. Lassen Sie sich nicht mit voller Wucht auf den Sitz fallen.</p>
<p>Es ist selbstverständlich, dass der moderne Gentleman und seine Freunde oder Familie die Natur respektieren. Er wirft natürlich nichts &#8211; etwa Verpackungen von Snacks &#8211; vom Sessellift oder aus der Gondel. Außerdem unterlässt er lautes Schreien, laute Musik und Schaukeln. Befinden Sie sich mit Fremden am Lift, sollten Sie auch nicht telefonieren. Scheuen Sie sich nicht vor Stille. Der Sessellift oder die Gondel sind keine Orte, an denen Sie unbedingt Smalltalk betreiben müssen. Falls Sie sich mit Ihren Freunden unterhalten oder angesprochen werden, achten Sie darauf, sich in angemessener Lautstärke zu unterhalten.</p>
<h3><strong>Der moderne Gentleman auf der Skipiste</strong></h3>
<p>Einmal oben angekommen, führt der Weg meist nach wieder nach unten. Unterwegs verhält sich der moderne Gentleman respektvoll. Er passt seine Fahrweise den Gegebenheiten und seinem eigenen Können an. Denken Sie daran, dass Pistenrowdys keinen Eindruck schinden, sondern eher zu verständnislosem Kopfschütteln führen. Wer andere gefährdet, ist kein Gentleman.</p>
<p>Wenn Sie bemerken, dass jemand gestürzt ist, halten Sie an und bieten Sie Ihre Hilfe an. Vermeiden Sie es ansonsten, an unübersichtlichen Stellen und direkt auf der Piste stehen zu bleiben. Brauchen Sie eine Pause oder warten Sie auf andere Mitglieder Ihrer Gruppe, halten Sie am Pistenrand an einer von weitem sichtbaren Stelle. Kommen Sie auf eine Gruppe zu, reihen Sie sich unten ein und vermeiden Sie das &#8220;Einschneien&#8221;. Schon so mancher Unfall ist passiert, weil eine Eisplatte das rechtzeitige Abbremsen verhindert hat.</p>
<p>Vor Unfällen ist niemand gefeit. Kommt es zu einem schmerzhaften Aufeinandertreffen mit anderen Beteiligten, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Teil der Verantwortung übernehmen. Achten Sie auf eine aufrechte Unfallversicherung. Fahren Sie keinesfalls einfach weiter, denn auch auf der Piste gilt &#8220;Fahrerflucht&#8221; nicht gerade als Kavaliersdelikt.</p>
<p>Sicherheit ist also das oberste Gebot. Apropos &#8220;oben&#8221;: Skifahrende, die von oben kommen, haben Vorrang. Werfen Sie daher immer einen Blick hangaufwärts, bevor Sie eine Piste queren oder nach einer Pause wieder losfahren. Vergessen Sie nicht auf Ihr eigenes Sicherheitsequipment. Dabei ist ein Helm das Mindeste! Sinnvoll sind auch Rücken- und Handgelenksprotektoren. Egal, wie gut Sie selbst fahren: Haben Sie immer Respekt und Verständnis für alle, die gerade erst angefangen haben. Sie wissen ja, wie hart der Weg zu Beginn sein kann. Vermeiden Sie Angeberei und ungefragte Kritik.</p>
<h3><strong>Knigge beim Skifahren und Après Ski</strong></h3>
<p>Ist der Skitag zu Ende (oder oft einfach auch mittendrin ganz lustig), gibt es doch nichts Schöneres, als sich umgeben vom atemberaubenden Bergpanorama den ein oder anderen Drink zu gönnen. Genau wie beim Autofahren auch gilt aber: Don&#8217;t drink and drive. Weder eine Rodel noch das Snowboard oder die Ski. Zwar gibt es In Österreich keine offiziellen Promille-Grenzen, aber unter Alkoholeinfluss steigt die Wahrscheinlichkeit, sich selbst oder andere zu verletzen, erheblich. Viele Versicherungen steigen bei alkoholisierten Beteiligten zudem aus. Zum Knigge beim Skifahren gehört es daher, das zweite und dritte (und vierte bis sechste) &#8220;Zielbier&#8221; erst im Tal zu trinken, wenn denn überhaupt. Übrigens: In einigen italienischen Regionen gibt es eine offizielle 0,5 Promille-Grenze beim Skifahren.</p>
<p>Zum Knigge beim Skifahren gehört es auch, exzessives Verhalten zu vermeiden. Auch im Skirestaurant, in der Skihütte und in der Après Ski Bar nimmt der moderne Gentleman Rücksicht. Er trinkt kontrolliert und respektiert die Atmosphäre. Auch hier sind Angebereien, Kritik am Können der der Ausrüstung anderer oder aufdringliches Verhalten gegenüber anderen Menschen tabu. In Sachen Kleidungstil hält es der moderne Gentleman in den Bergen ebenso wie daheim: Sauberes und intaktes Equipment ist das oberste Gebot. Ebenso wie die <a href="https://www.sturm-parkring.at/anzuege-fuer-herren/">Anzüge von Sturm am Parkring</a> sind die Skianzüge des modernen Gentleman von hoher Qualität und zeitlose Klassiker.</p>
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		<title>Höflichkeit im Internet: Netiquette für den modernen Gentleman</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2021/hoeflichkeit-im-internet-netiquette-fuer-gentleman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 15:28:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gentleman]]></category>
		<category><![CDATA[Etiquette]]></category>
		<category><![CDATA[Höflichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Netiquette]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir leben in einem Land, in dem das Recht auf freie Meinungsäußerung gewahrt wird. Jeder darf online wie offline seine Meinung kundtun. Während in der &#8220;realen&#8221; Welt unsere Reichweite meist eher eingeschränkt ist, steht uns online die gesamte Welt offen. Potenziell jeder kann zuhören, mitlesen, kommentieren, liken und disliken. Während es von Angesicht zu Angesicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben in einem Land, in dem das Recht auf freie Meinungsäußerung gewahrt wird. Jeder darf online wie offline seine Meinung kundtun. Während in der &#8220;realen&#8221; Welt unsere Reichweite meist eher eingeschränkt ist, steht uns online die gesamte Welt offen. Potenziell jeder kann zuhören, mitlesen, kommentieren, liken und disliken. Während es von Angesicht zu Angesicht oft viel einfacher ist, die guten Manieren zu wahren, verhält sich die Sache mit der Höflichkeit im Internet schon etwas anders.</p>
<p>Was man gemeinhin als gute Umgangsformen, Manieren oder Höflichkeit empfindet, scheint online immer öfter in Vergessenheit zu geraten. In hitzigen schriftlichen Wortgefechten vergisst man da oft darauf, dass sich auf der Empfänger-Seite auch ein menschliches Wesen befindet, das Respekt verdient hat. Auch wenn dessen Meinung nicht die eigene widerspiegelt. Nicht ohne Grund bestehen immer mehr Plattformen darauf, dass die sogenannte &#8220;Netiquette&#8221; gewahrt bleibt. Das Wort ist eine Zusammenziehung aus &#8220;Net&#8221; für &#8220;Netz&#8221; und &#8220;Etiquette&#8221; für &#8220;Benimmregeln.&#8221; Jede Plattform kann dafür ihre eigenen Regeln festlegen. Was als angemessen gilt und was nicht, hängt auch stark von der Art der Interaktion ab. &#8220;Unterhält&#8221; man sich per E-Mail? Ist man in einem Chat unterwegs? Oder fühlt man sich bemüßigt, auf einer Social Media Plattform zu kommentieren?</p>
<h3>Höflichkeit im E-Mail-Verkehr</h3>
<p>Im Geschäftsleben sollte es selbstverständlich sein, eine E-Mail mit korrekter Anrede zu beginnen. Je nach Grad der Bekanntheit variiert dies zwischen Sehr geehrte Frau/sehr geehrter Herr und Liebe/Lieber. Wer E-Mails nicht einleitet, fällt quasi mit der Tür ins Haus. In Österreich immer noch weit verbreitet ist die Verwendung von Titeln in der Anrede. Doktor, Professor, Magister und deren weibliche Pendants sollten zumindest beim Erstkontakt in die Anrede. Übrigens gilt es auch als Form der Netiquette, auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik zu achten. Ausschließlich Großbuchstaben zu verwenden, gilt als Anschreien, auch Rufzeichen sollten eher sparsam eingesetzt werden.</p>
<p>Die meisten Menschen sind täglich mit einer wahren E-Mail Flut konfrontiert. Nehmen Sie daher Abstand davon, Kettenbriefe, Spam-Mails, lustige Katzenvideos und Co. an ihr gesamtes Adressbuch weiterzuleiten. Auch E-Mails, die kurz und bündig direkt auf den Punkt kommen, sind oft eine angenehme Abwechslung. Verzichten Sie in offiziellen E-Mails, etwa Bewerbungen, auf Abkürzungen. Geht es rein um E-Mails zwischen Kollegen und Kolleginnen, ist auch ein informelles &#8220;Meeting morgen um 8 Uhr in Raum 3&#8221; okay. Es gibt übrigens auch Themen, die sich überhaupt nicht für eine E-Mail-Konversation eignen. Zum Beispiel: &#8220;Sehr geehrter Herr Meier, Sie sind gefeuert.&#8221; Dann doch lieber persönlich vorbeischauen.</p>
<h3>Höflichkeit in Foren und auf Social Media</h3>
<p>Machen Sie sich immer klar, dass hinter einem Usernamen ein realer Mensch sitzt. Das klingt banal, ist es auch. Und trotzdem hat man den Eindruck, dieses Wissen tritt oft in den Hintergrund. Jemand postet eine Meinung, die Ihrer nicht entgegengesetzter sein könnte? Fein, Zeit die guten Manieren auszupacken. Vor allem dann, wenn man schreibt, kann man ja zweimal überlegen, wie man etwas ausdrücken möchte. Beschimpfungen sind natürlich tabu, ebenso wie untergriffige Bemerkungen. Nehmen Sie sich Zeit, machen Sie sich klar, was der Kern Ihrer Aussage ist und begründen Sie Ihre Meinung. Sachlich, nüchtern, respektvoll. Jemand, der anderer Meinung ist, wird durch Beschimpfung nicht bekehrt. Im Gegenteil – Widerstand gibt es nur da, wo Druck ist.</p>
<p>Verzichten Sie darauf, ein und dasselbe Posting in unterschiedlichen Threads zu erstellen. Sehen Sie sich vorher um und wählen Sie jenen aus, der am relevantesten für Ihr Thema ist. Zu den Höflichkeitsregeln im Internet zählt es auch, Bitte und Danke zu sagen, nicht ungeduldig zu werden, wenn jemand nicht sofort antwortet und zu spammen. Wenn Sie etwas beitragen können, das sinnvoll oder hilfreich ist, tun Sie es. Wenn nicht, lassen Sie es. Betrachten Sie zudem Online-Communities nicht als Ihre persönlichen Dienstboten. Wenn Sie eine Frage haben, die Google leicht lösen kann, geben Sie Google den Vorzug.</p>
<h3>Doxing: Privat ist privat!</h3>
<p>Ein Phänomen, das vor allem in letzter Zeit immer häufiger zu beobachten ist, ist das Doxing, also das beabsichtigte oder unbeabsichtigte Veröffentlichen persönlicher Daten. Verzichten Sie darauf, auch in vermeintlich noch so sicheren Facebook-Gruppen, Chatforen etc. zu viele Details über sich und andere preiszugeben. Adressen, Telefonnummer, Firmeninterna und Co. haben online nichts verloren.</p>
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