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	<title>Anzug mit Weste Archive &#8226; STURM Herrenausstatter Wien</title>
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	<description>Ihr Anzugsspezialist am Parkring</description>
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	<title>Anzug mit Weste Archive &#8226; STURM Herrenausstatter Wien</title>
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		<title>Die Weste zum Anzug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2015 16:12:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzug]]></category>
		<category><![CDATA[Anzug mit Weste]]></category>
		<category><![CDATA[Dreiteiler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die gängige Definition für einen Anzug ist relativ einfach: Er besteht aus Jackett, Weste und Anzughose. Alle drei Teile sind aus demselben Stoff gefertigt und in derselben Farbe gehalten. Lediglich die Weste darf bei einigen Anzugvarianten wie dem Frack oder dem Cutaway Kontraste bilden oder bunt sein. Wenn man sich aber umschaut, sieht man die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die gängige Definition für <strong><a title="Der Anzug" href="http://www.sturm-parkring.at/anzuege-fuer-herren/der-anzug/">einen Anzug</a> </strong>ist relativ einfach: Er besteht aus <a title="Anzug mit Weste" href="http://www.sturm-parkring.at/anzuege-fuer-herren/anzug-mit-weste/"><strong>Jackett, Weste und Anzughose</strong></a>. Alle drei Teile sind aus demselben Stoff gefertigt und in derselben Farbe gehalten. Lediglich die Weste darf bei einigen Anzugvarianten wie dem Frack oder dem Cutaway Kontraste bilden oder bunt sein. Wenn man sich aber umschaut, sieht man die klassische Anzugweste immer weniger. Grund dafür ist zum einen die Praktikabilität. Permanent noch eine Weste unter dem <strong><a title="Das Sakko" href="http://www.sturm-parkring.at/anzuege-fuer-herren/das-sakko/">Sakko</a> </strong>zu tragen, kann einen beruflichen Anzugträger insbesondere bei sommerlichen Temperaturen schnell ins Schwitzen bringen. Dazu kommt, dass die Weste bei einem Zweireiher oder einem hochgeschlossenen Einreiher sowieso nur wenig zu sehen ist und in optischer Hinsicht somit wenig praktischen Nutzen stiftet. Und schließlich braucht auch die Taschenuhr keine Westentasche mehr.</p>
<h4><strong>KEIN ACCESSOIRE, SONDERN FESTER BESTANDTEIL DES ANZUGS</strong></h4>
<p>Doch dass die Weste heutzutage eher Accessoire ist denn integraler Bestandteil eines Anzugs, ist eine neumodische Entwicklung. Vom 19. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert hinein galt die Weste als zwingender Teil des Anzugs. Auch wenn es heute ab und an als schick gilt, nur eine Weste ohne Sakko zu tragen, so war das damals ein absoluter Stilbruch. Die Weste besteht nämlich nur in ihrer Vorderseite aus dem <a title="Anzugsstoffe" href="http://www.sturm-parkring.at/anzugsstoffe/"><strong>Anzugstoff</strong></a>. Die Rückseite wird aus Futterstoff angelegt. Daher galt es als höchst unfein, das „unfertige“ Kleidungsstück komplett zu zeigen. Aus diesem Umstand entstand die Smoking Jacke. Diese wurde ursprünglich nur angezogen, wenn die Herren vor oder nach dem Essen in das Raucherzimmer gingen und verhindern wollten, dass die restliche Kleidung den Rauchgeruch annimmt. Da die Damen zu der Zeit nicht oder nur selten rauchten, war die Smoking Jacke eine Geste an die Damenwelt.</p>
<h4><strong>FORMELL ODER DOCH LÉGER?</strong></h4>
<p><span id="more-1612"></span></p>
<p>Die Anzugweste gilt heutzutage als etwas steif und ist daher vor allem für formellere Veranstaltungen gedacht. Gleichzeitig gilt sie auch als elegant und als Blickfang. Auch für größere Veranstaltungen, auf denen ein Smoking oder ein Frack als Abendgarderobe notwendig ist, ist eine Weste unverzichtbar. Man sollte aber auch immer beachten, wie sie zu tragen ist. Wie erwähnt, sollte die Weste nicht ohne Sakko gezeigt werden. Außerdem ist es Brauch, den untersten Knopf offen zu tragen. <a title="Der Anzug mit Weste - Geschichte" href="http://www.sturm-parkring.at/der-anzug-mit-weste/"><strong>Der Legende nach hat Eduard VII. diesen Trend aus einem ganz praktischen Grund erfunden</strong></a>: Vor lauter Übergewicht konnte er diesen Knopf nicht schließen.</p>
<h4><strong>ANZUG MIT ODER OHNE WESTE?</strong></h4>
<p>Es stellt sich abschließend die Frage, ob man beim Anzugkauf auf eine Weste bestehen soll. Die Antwort lautet Ja. Denn einerseits kann sie auf den entsprechenden Anlässen unverzichtbar sein, und andererseits kann man sie bei informellen Veranstaltungen leicht und schnell weglassen. Es ist also immer ratsam, ein oder auch zwei Dreiteiler in der Garderobe zu haben, und eventuell auch mit verschiedenfarbigen Westen. Der Gentleman ist schließlich auf jeden Anlass vorbereitet.</p>
<p>(Copyright GentlemanBlog.de)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Anzug mit Weste</title>
		<link>https://www.sturm-parkring.at/2014/der-anzug-mit-weste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2014 13:03:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzug mit Weste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn heute Westen bei den meisten Herren nicht mehr sehr hoch im Kurs stehen, so lässt sich häufig bei den wenigen die sie tragen, oftmals bei genauerem Hinsehen feststellen, dass der unterste Knopf einer einreihigen Weste offen steht. Nun könnte man meinen, dass dies lediglich eine Nachlässigkeit sei, oder vielleicht der Bequemlichkeit geschuldet sei. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sturm-parkring.at/2014/der-anzug-mit-weste/">Der Anzug mit Weste</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sturm-parkring.at">STURM Herrenausstatter Wien</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn heute Westen bei den meisten Herren nicht mehr sehr hoch im Kurs stehen, so lässt sich häufig bei den wenigen die sie tragen, oftmals bei genauerem Hinsehen feststellen, dass der unterste Knopf einer einreihigen Weste offen steht.</p>
<p>Nun könnte man meinen, dass dies lediglich eine Nachlässigkeit sei, oder vielleicht der Bequemlichkeit geschuldet sei. Wenn man jedoch feststellt, dass auch die bestgekleidetsten Gentleman regelmäßig den untersten Westenknopf ungeknöpft lassen, muss man diese Annahme verwerfen. Wie so oft in der Geschichte der Herrenkleidung, lässt sich heute nicht mehr eindeutig feststellen, auf wen genau und weshalb ein Ritual zurückzuführen ist. Im Falle des untersten Westenknopfes gibt es dabei mehrere Erklärungsansätze.</p>
<p><strong>Theorie I: Edward VII als Urheber des offenen Westenknopfs</strong></p>
<p>Nach der wohl bekanntesten Anekdote geht der offene Knopf auf Edward VII zurück. Dabei ist strittig, ob er den Knopf einmal aus Nachlässigkeit offengelassen hat, oder ihn seine Leibesfülle dazu zwang. Wenn man sich in Erinnerung ruft, dass Edward der VII ein sehr aufmerksamer Kleidungsliebhaber war, der sich gerne bis zu sechs Mal am Tag umzog und schon in jungen Jahren sogar bei der Jagd lieber auf den Sitz seiner Kleidung als auf das Wild konzentrierte, dann spricht viel dafür, dass der Knopf nicht aus bloßer Nachsicht offenblieb. Auch die andere Erklärung überzeugt nicht wirklich. Zwar war Edward VII wahrlich kein Leichtgewicht, doch aufgrund seiner Kleidungsversessenheit ist es kaum vorstellbar, dass seine Schneider mit dem Fertigen neuer Anzüge nicht rechtzeitig fertig geworden sind. Hinzu kommt, dass es nur sehr wenige Bilder von Edward dem VII gibt, die ihn mit offen geknöpftem Westenknopf zeigen. Fest steht jedoch, dass die Fachzeitschrift Tailor &amp; Cutter im Jahre 1908 den offengelassenen Westenknopf des Königs erwähnte. Selbst wenn er es jedoch gewesen wäre, der diese Mode popularisiert hätte, so ist doch unstreitig, dass er nicht der Erste war, der seine Westen so trug, schließlich gab es auch schon im 19. Jahrhundert einreihige Westen bei denen der unterste Knopf ein reiner Zierknopf war bzw. nicht geknöpft wurde.</p>
<p><strong>Theorie II: Die zwei Westen übereinander</strong></p>
<p>Ein zweiter Ansatz geht dahin, den Ursprung dieses Modetrends auf eine Zeit festzulegen, in der Dandys auch mal zwei Westen übereinander trugen.  Um seiner Umwelt zu zeigen, wie die untere Weste aussah, sollen diese den untersten Knopf der oberen Weste offengelassen haben.</p>
<p><strong>Theorie III: Reiten mit Weste</strong></p>
<p>Eine praktischere Erklärung stellt dagegen die “Horse back”-Theorie da. Einerseits wird erzählt, man hätte beim Reiten den untersten Knopf der Weste auflassen müssen, um überhaupt auf dem Pferd sitzen zu können, andererseits wird behauptet, man hätte den untersten Knopf offengelassen, um ein Hochrutschen der Weste beim Reiten zu verhindern. Beides erscheint nicht unplausibel.</p>
<p><strong>Theorie IV: Die Eton Variante</strong></p>
<p>Schließlich gibt es noch die „Eton“-Variante. Gerade in den Oberschichten des Vereinigten Königreiches legte man im schon im frühen Viktorianischen Zeitalter besonders viel Wert auf die Kleidung und so überrascht es nicht, dass man versuchte durch gewisse Details des Kleidung auf seinen Stand hinzuweisen. Bestimmte Schüler des Elitecollage Eton taten sich dabei besonders hervor. So war es z.B. Mitgliedern der Regatta Society vorbehalten, bei dem jährlich stattfinden Eton Boats Day, Matrosenuniformen zu tragen wie sie zur Zeit Admiral Nelsons üblich waren. Mitglieder des Pop hatten noch weitergehende, ganz jährlich geltende Rituale. Pop ist die älteste self-electing Society Etons, die ehemals nur Sprösslingen aus den höchsten Gesellschafsschichten zugänglich war, wenn sie von den bestehenden Mitgliedern gewählt wurden – daher auch die Bezeichnung self-electing. Abgesehen davon, dass z.B. nur Mitglieder des Pop auf der Mauer vor dem Hauptgebäude in Eton Platz nehmen durften, hatten sie auch in Kleidungsfragen bestimmte Vorrechte, die sich aber mit der Zeit oft änderten. Ende des 19. Jahrhunderts trugen ausschließlich die Mitglieder des Pop eine weiße Weste und Rüschen-<a title="Hemd" href="http://www.sturm-parkring.at/anzuege-fuer-herren/herren-hemd/"><strong>Hemden</strong></a> zum blauen Cutaway samt einem gerollten Schirm, wobei der unterste Westenknopf als zusätzliches Erkennungsmerkmal offen gelassen worden sein soll. Um auch im späteren Berufsleben als Pop Mitglied erkannt zu werden, behielten viele die Tradition bei, den untersten Westenknopf stets offen zu lassen. Da viele Mitglieder des Pop später große Teile der gesellschaftlichen Elite in Großbritannien stellten, wurden die Savile Row Schneider und Konfektionäre auf den offen stehenden Westenknopf schnell aufmerksam, zumal sich die Mode zu dieser Zeit oftmals am Kleidungsbild der oberen Schichten orientierte und so entstand dann der weit verbreitete Trend den untersten Westenknopf offen zu lassen.</p>
<p>Um es selbst auszuprobieren, welche Variante Ihnen am besten gefällt, besuchen Sie uns und wählen  aus verschiedensten Anzügen mit Weste Ihren Favoriten aus! Und um noch kurz den Preis anzusprechen &#8211; alle Anzüge mit Weste kosten bei uns 449€.</p>
<p>Wir freuen uns auf Sie</p>
<p>Herzlichst Ihr</p>
<p>Martin und Ferdinand Sturm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Cited from: Anzug Weste Westenknopf — Gentleman&#8217;s Gazette</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sturm-parkring.at/2014/der-anzug-mit-weste/">Der Anzug mit Weste</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sturm-parkring.at">STURM Herrenausstatter Wien</a>.</p>
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